Liste der Zeitschriften-Ausgaben

Theraplay Journal (bis 1998)

Nr. 1 Juni 1990 (vergriffen)
Phyllis Rubin, Janine Tregay: Die 5 Elemente von Theraplay S. 4-9
Die Autorinnen beschreiben die Kernelemente von Gruppentheraplay ("Play with them") mit a) Verantwortung des Erwachsenen, 2)Fürsorge, 3) Stimulation, 4) Strukturierung und 5) Herausforderung.

Buchbesprechung: Austermann: Krabbelfinger S. 10, Verslein S. 11

Ann M. Jernberg: Theraplay für schwierige alte Menschen S. 12-13
Die Erfinderin von Theraplay weitet hier die Indikation aus auf alte Menschen und berichtet von einer Theraplay Behandlung einer alten Dame an den Rollstuhl gefesselt. Theraplay hat sie herausgefordert und ihre verborgenen Bedürfnisse nach Nähe befriedigt.  

Spielerinnerungen für die Therapeutin S. 15
Viele Fragen sind hier aufgelistet, die der Therapeutin helfen können, ihre eigene Geschichte des Spielens zu erinnern.

Bebilderte Spielanregungen im Raum S. 16-17

Die Eltern betreuen 18-20
Zwei Fragen werden bearbeitet; a) wenn Eltern Fragen stellen, die die Therapeutin unsicher machen. b) Was tun, wenn die Eltern nur schweigen?

Nr. 2  Dezember 1990 (vergriffen)
Phyllis Rubin: Theraplay – der Schlüssel zur Kommunikation S. 4-8
Da diese amerikanische Autorin auch Sprachtherapeutin ist, ist ihr das Thema Kommunikation wichtig. Sie berichtet von Antony, einem aggressiven sprachgestörten Kind, dem Logopädie und Medikamente nicht ausreichend halfen, dem sie dann Theraplay anbot. Danach folgt eine Untersuchung der sprachlichen und Verhaltensveränderungen mit sprachgestörten Vorschulkindern.

Aus der Literatur: Trunk: Wie Kinder ihren Kopf durchsetzen S. 9

Buchbesprechung:  Thomas/Feldmann: Die Entwicklung des Kindes S. 10

Verslein  S. 11

Ulrike Franke: Fallbeispiel: Martin – ein sprachgestörtes Kind S. 13-19
Verzweifelte Eltern, ein aggressives Kind, das sich nichts sagen lassen will und daher auch sein Sprechen nicht verbessert werden von einer Kollegin geschickt. Sie lassen sich ein auf eine Interaktionssitzung und auf Theraplay, das nur ganz am Anfang heftig bekämpft wird. Doch das Kind wird ruhiger und die Eltern auch, die Sprache beginnt sich zu verbessern. 

Bebilderte Spielanregung S. 20-21

Ute Ritterfeld: Theraplay auf dem Prüfstand S. 22-25
Die Autorin berichtet von ihrer Untersuchung über den Vergleich von Logopädie und Theraplay bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern. Eine Kontrollgruppe wird auch noch dazu genommen. Die Kinder wurden getestet, die Eltern und Erzieher befragt. Nach 12 Sitzungen wurde erneut getestet und mehr Fortschritte in der Theraplay-Behandlung festgestellt.

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Beratung der Eltern 26
Antwort auf die Fragen „wird diese Behandlung helfen?“ und „wenn mich die Eltern voll reden?“


Nr. 3  Juni 1991 (vergriffen)
Ulrike Franke: Überlegungen zur Selbstsicherheit und zur Förderung des Selbstwertgefühls S. 4-9
Beide Bereiche sind häufig Ziele bei Theraplay. Daher lohnt es sich, zu beobachten, worin sie bestehen, wie man sie bei Kindern erkennen kann bzw. wo sie fehlen.

Buchbesprechung: Neubauer: Selbstkonzept und Individualität S. 10

Silke Wagner: Benjamin – ein hyperaktives Kind mit SEV S. 11-13
Die Autorin behandelte Benjamin logopädisch und bemerkte, wie lange es dauerte, wie mühsam es war und wie wenig das brachte, bis sie beschloss, dass er Theraplay bekommen sollte. Er veränderte sich nicht nur sprachlich rasch, sondern wurde auch selbstständig und mutig im Alltag.

Verslein S. 14

Ulrike Franke: Die Theraplay-Kotherapeutin S. 15-17
Die Autorin beschreibt an praktischen Situationen, wie wertvoll der Einsatz einer Ko-Therapeutin bei Theraplay ist, bei bestimmten Kindern einfach unerlässlich.

Ulrike Franke: Stefan und die Sonderschule S. 19-22
Die Lebens- und Startbedingungen des fast 8-jährigen Stefan waren nicht so gut gewesen und nun drohte die Sonderschule. Aber er war ein liebenswertes, natürliches Kind mit einer Mutter, die sich für ihn einsetzte. Der Theraplay Prozess hat ihn verändert, sicherer gemacht – der Gedanke Sonderschule ward nicht mehr gehört. 

Christoph Dannenbeck: Was soll aus den Kindern werden. S. 23
Der Autor reflektiert die Erziehungsziele der Eltern, stellt eine Veränderung der Werte fest.

Bebilderte Spielanregung S. 24-25

Die Eltern betreuen 26-27

Antwort auf die Frage: Wie kann Theraplay auf die Sprachentwicklung einwirken?


Nr. 4  Dezember 1991
Phyllis Rubin: Du kannst es: Theraplay - Gruppen für Kinder. S. 4-7
Die Autorin ist die Erfinderin des Gruppentheraplay und beschreibt in Kürze dessen Merkmale und Besonderheiten.

Buchbesprechung: Weakland & Herr: Beratung älterer Menschen und ihrer Familien S. 8

Ulrike Franke: Elisabeth Maier, 79 Jahre alt S. 9-10
Dieses Fallbeispiel verdeutlicht den sinnvollen Einsatz von Theraplay bei alten Menschen durch die Beschreibung des Verlaufs der Therapie.

Was mache ich wenn... S.11
Hier werden Konfliktsituationen aufgezeigt, die gelöst werden sollen, ohne dass Kind oder Erwachsene ihr Gesicht verliert.

Ingrid Wolf: Theraplay als Hilfe in der Not S. 12-13
Eine kleine Geschichte, wie Vorgehensweisen von Theraplay helfen kann, eine verzwickte Situation aufzulösen und nachhaltige Folgen hatte.

Verse und Gefühle-Lied S. 14-15  

Ulrike Franke: Welche Kinder können von Theraplay profitieren? S. 16-22
Die Autorin listet neun Indikationen für Theraplay-auf und beschreibt, welche Anteile und Aspekte die jeweiligen Kinder von der Spieltherapie brauchen und warum.

Streicheleinheiten fürs Leben S. 23
Bericht über die Studie die zeigt, dass Zärtlichkeit Kinder seelisch gesund macht.

Ann M. Jernberg: Theraplay für Erwachsene S. 24-25
Trotz des oft üblichen Berührungstabus in unserer westlichen Gesellschaft wird Theraplay auch bei erwachsenen Psychotherapie Patienten eingesetzt und wirkt, weil es den Menschen körperlich-sinnliche Erfahrungen vermittelt, die anders und oft direkter wirken als Worte. 

Die Eltern betreuen... 26-27
Die Fragen a) was ist wichtiger im Gespräch: die Angelegenheit der Mutter oder die Therapie des Kindes b) wie gibt man Eltern Struktur, Fürsorge, Stimulation, Eindringlichkeit?  

Nr. 5  Juni 1992
Margery Rieff: Theraplay bei entwicklungsgestörten Säuglingen und Kleinkindern S. 4-8
Nach einer kurzen Einleitung über Theraplay erzählt die erfahrene Theraplay Therapeutin die Geschichte von Rosa, einem hispanischen cerebralparetischen 2 jährigen Mädchen, die versuchte, alles um sie herum unter Kontrolle zu halten. 

Familie Piepenbring: Unser Sohn Jörg bei Theraplay S. 9
Das Elternpaar beschreibt in diesem kleinen Artikel, wie sie zu Theraplay kamen, wie es verlief und welche Veränderungen sie bei ihrem Sohn bemerkten.

Verslein S. 10

Buchbesprechung: Montague: Körperkontakt. Die Bedeutung der Haut für die Entwicklung des Menschen S. 11

Margita Händel-Rüdiger: Isabell - die große Überraschung S. 12-13
Ein sprachentwicklungsgestörtes weinendes Kind stellt uns die Autorin vor, das ganz offensichtlich nicht logopädisch behandelt werden kann. So beschließt sie Theraplay einzusetzen und sieht am Ende ein ganz normales Mädchen vor sich sitzen, deren Artikulationsprobleme rasch überwunden sind. 

Ulrike Franke: Was mache ich, wenn... neue Situationen  14-15

Ulrike Franke, Prof. Heidi Keller: Blickkontakt S. 16-19
Auffälligkeiten im Blickkontakt finden sich häufig bei Interaktions- und Kommunikationsstörungen, sie werden hier aufgezeigt und beschrieben.

Bebilderte Spielanregungen S. 20-21

Barbara Lleras: Veränderungen bei Müttern beim Betrachten der Therapie S. 22-23
Die Autorin macht sich Gedanken, warum Mütter, die bei der Theraplay Therapie zuschauen, sich ebenfalls verändern, berichtet über ihre Erfahrungen Mit Frau T. und sucht Erklärungen für das Phänomen.   

Ann M. Jernberg: Theraplay: Die Erfahrung mit der „wohltuenden Berührung“. S. 24-25
Die Erfinderin von Theraplay gibt Antworten auf kritische Fragen bezüglich missbrauchten Kindern, die Theraplay Therapeutinnn gestellt werden 

Die Eltern betreuen. S. 26
Thema sind die Gefühle der Therapeutin und ihr Umgang damit, die erfährt, dass die anwesende Mutter ihr Kind schlägt.


Nr. 6  Dezember 1992
Ulrike Franke: Die sensorische Wahrnehmung S. 4-7
Kurzer Überblick über das Thema, wie Spiele zur sensorischen Wahrnehmung bei Theraplay eingesetzt werden und Unterschiede zu anderen Ansätzen.

Ulrike Franke: Naschraten S. 8-14
Von den meisten Kindern sehr geliebt werden die Spiele im gustatorischen Bereich, die in der Wahrnehmungstherapie bisher meist vernachlässigt, werden Dieser Artikel erklärt die Struktur und den Aufbau dieser Art Spiele mit Beispielen.

Warum wirkt Theraplay? S. 14-15
Erklärungsansätze für die Wirksamkeit aus der Physiologie (Funkkolleg Anthropologie)   

Ulrike Franke: Was mache ich, wenn....., Lösungen der Fragen aus Heft 5 S. 16-18

Verslein S. 19

Ulrike Franke: Aufmerksamkeit S. 20-25
Die Aufmerksamkeit spielt bei Entwicklung und Lernen eine zentrale Rolle. Hier wird nach seinen Merkmalen das Filtermodell vorgestellt und erklärt, wie man in der Therapie die Aufmerksamkeit fördern und verbessern kann.

Koch, I.: Theraplay mit Björn S. 26-27
Die Mutter von Björn beschreibt, wie sie die H-MIM und die Theraplay Sitzungen erlebt hat.

Nr. 7 Juni 1993
Ulrike Franke: Unterschiede zwischen Theraplay in den USA und in Deutschland S. 4-8
Die Autorin beschreibt die von ihr wahrgenommenen Unterschiede in verschiedenen Bereichen bei der Behandlung von Kindern.

Bernt, C.: Theraplay mit gedeihgestörten Kindern und ihren Müttern (Ü) S. 9-11
Dies ist eine kurze Beschreibung der Dissertation der Autorin. Sie betont, dass ein Theraplay Austausch zwischen Therapeutin und Mutter auf die unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse nach Nähe und Unterstützung der Mutter eingeht und so die Bedingungen für das Kind verbessert.  Eine Kasuistik verdeutlicht das.

Buchbesprechung: Baur: Die Finger tanzen S. 12

Verslein S. 13

Mäki, Tiensu, Turkka: Der Einsatz von Theraplay in Finnland S. 14
Die AutorInnen beschreiben, wie sie Gruppen-Theraplay in einem Kindergarten für eine Studie implementiert haben.

Karin Moser: Gruppen-Theraplay in einem Integrationskindergarten S. 15
Bericht über den hilfreichen Einsatz, um eine Verbindung zu schaffen zwischen den behinderten und anderen Kindern und die Auffälligkeiten (Scheu, Unruhe) abzubauen. 

Was mache ich, wenn.... mit Auflösungen aus dem letzten Heft S. 16-18

Ulrike Franke: Haltung und Sitzpositionen bei Theraplay S. 19
Die Autorin beschreibt, wie die Sitzpositionen mit und ohne Ko-Therapeutin, mit einem älteren oder kleineren Kind  aussehen können.  

Ulrike Franke: "Ich trau mich nicht" – Schüchternheit S. 22-23
Die Autorin referiert Asendorpfs Gruppen von schüchternen Kindern, die normal Schüchternen und die Internalisierer und berichtet über eine Studie, in der schüchterne Kinder über ihr Selbstwertgefühl gefragt werden.

Ulrike Franke: Warm oder Kalt? Der Temperatursinn bei Theraplay S. 24-25
Auch mit dem Temperatursinn kann man spielen und wie man ihn Kindern bewusster macht, das zeigt dieser Artikel.

Tainey, P.: Das Selbstbewusstsein im Kind fördern (Ü) S. 26-28
Die Anforderungen, die die Autorin an die Eltern stellt, sind hoch, so lässt die Herausgeberin anschließend Mütter diese kommentieren, wobei klar wird, dass die Nachteile solcher Apelle groß sind.




Nr. 8 Januar 1994
Ulrike Franke: Die alte Dame des Theraplay, Ann Jernberg, ist tot. 4-5
Nachruf auf Dr. Ann M. Jernberg.

Ulrike Franke: Zehn Grundannahmen von Theraplay und die therapeutischen Schlussfolgerungen S. 6-15
Die Therapeutischen Implikationen des Theraplay-Ansatzes ergeben sich aus den vorgestellten Grundannahmen

Was mache ich, wenn... und Auflösung zu "Was mache ich wenn, wenn… aus Heft 7 S. 16-17

Buchbesprechung: Bedeutung und Determinanten der frühen Mutter-Kind-Beziehung S. 18

Fremdsprachige Verslein S. 19

Barbara Lleras: Kreuz-quer-Feuerwehr - die taktil-kinästhetische Wahrnehmung S. 20-23
Die Autorin zeigt auf, welche Folgen ein Beeinträchtigung dieses Wahrnehmungsbereichs haben können und wie eine Theraplay-Therapeutin darauf eingehen kann. 

Margita Händel-Rüdinger: Theraplay mit schwierigen Kindern in der freien Praxis S. 23-25
Die Autorin berichtet über ihre persönliche Theraplay-Geschichte, wie sie diese Methode auch in ihre logopädische Therapie einfließen lässt und wie sie das Setting so verändert, dass es passend für ihre Praxis ist.

Zur Eltern-Kind-Beziehung: Über Gehorsam und Verwöhnung S. 26-27. 

Nr. 9 Juli 1994
Ulrike Franke: Marc Schröder S. 4-13
Bei diesem 3-Jährigen handelt es sich um ein cleveres, manipulierendes Kind, dessen Mutter dagegen kämpft und dessen Vater stolz auf ihn ist. So braucht es verschiedenster Vorgehensweisen, um ihn vom manipulieren, und als das nicht mehr gut, vom Weinen abzubringen. In der 4. Stunde beginnt er dann langsam, zu kooperieren. Mama bezeichnet sein Verhalten in der 14. Stunde als Riesenfortschritte.

Ulrike Franke: Wunsch-Eltern S. 14-15
Die Autorin berichtet über eine Studie, in der Kinder sich äußern, welche Art Eltern ihnen am meisten zusagen.

Interview mit der Mutter von Julie zu der Theraplay-Behandlung S. 16-20

Theraplay News S. 20-21

Ulrike Franke: Den Eltern helfen, Theraplay zu Hause fortzuführen S. 22-24
Dieser Artikel enthält nach der Einleitung eine Liste von lebhaften und eine mit ruhigen Aktivitäten, die gut zu Hause einsetzbar sind.

Verslein S. 24

Lösungen zu „Was mache ich, wenn...“  von Heft 8  S. 25

Die Eltern betreuen:  S. 26-27

Fragen sind a) Wie betreue ich die Eltern, wenn ich keine Einwegscheibe habe? Und b) Was mache ich, wenn die Eltern aktuell über das sehr beunruhigt sind, was in der Therapie passiert?   

Nr. 10 Januar 1995
Ulrike Franke: Der Abschied bei Theraplay oder: Tut Scheiden immer weh? S. 4-8
Die Frage des Aufhörens einer Therapie wird immer dann kontrovers diskutiert, wenn kein funktionales Ziel angestrebt wird. Soll man nicht noch die bisherigen Ergebnisse stabilisieren? Oder: das tut sich doch jetzt von alleine... Die Autorin versucht sich mit gewissen Regeln und Vorschlägen zu diesem schwierigen Thema.

Aus der Fachliteratur S. 9

Veränderungen, die durch Theraplay hervorgerufen werden S. 10-11
Hier werden die Ergebnisse einer Fragebogenuntersuchung aus dem letzten Heft dargelegt. 

Sabine Milicev: Theraplay bei neurologisch gestörten Kindern S. 13-15
 Die Autorin, Ergotherapeutin, arbeite in einer Rehabilitationsklinik und behandelt mehrfachgeschädigte, hirnverletzte Kinder. Sie erklärt ihr Setting, wo Theraplay ihr sehr nützlich ist und berichtet von einem Mädchen mit einem Schädel-Hirn-Trauma.

Aus dem Theraplay-Fragenbogen: Indikationen und Kontraindikationen S. 16-17

Ulrike Franke: Kontraindikationen zu Theraplay S. 18

Verslein S. 19

Ulrike Franke: Developmental Play Therapy  nach Viola Brody - was ist das? S. 20-25
Brody war eine der ersten Mitarbeiterinnen von Ann Jernberg, aber entwickelte daraus ihre eigene Methode. Ihr Schwerpunkt hier ist die Berührung.

Cartoon: Das schüchterne Kind S. 26-27


Nr. 11 Juli 1995
Ulrike Franke: Alexander - der große Schweiger S. 4-14
Nachdem die Autorin allgemeine Bemerkungen zu mutistischen Kindern vorangestellt hat, beschreibt sie den 3;8 jährigen, der in den Interaktionen mit den Eltern abblockt. Bei Theraplay ist er nur zurückhaltend und weint am Anfang, dann aber findet eine gewisse Kooperation statt. Sprechen allerdings nicht in der Therapie, sondern im Alltag! 

Theraplay: „Suchen nicht die Löcher, sondern den Käse“ S. 15
Artikel über Theraplay in der Rhein-Neckar-Zeitung von 1995

Gerd Strauß & Kerstin Diehl: Ergotherapie und Theraplay S.16-21
Interview mit vier Ergotherapeutinnen über ihre Erfahrungen zum  Einsatz von Theraplay in ihrer Praxis. 

Margita Händel-Rüdinger: Verena - Theraplay mit einem Kleinkind S. 22-25
Das 15 Monate alte Kind macht ihrer Mutter Kummer, weil sie häufig bei den geringsten Anlässen in Tränen ausbricht. Nach wenigen Stunden nimmt dieses Verhalten ab, Verena entwickelt sich altersentsprechend.  

Katharina Fitzka: Theraplay für Anfängerinnen: Ich falle – aufwärts S. 26-27
Die Autorin berichtet von ihren Erfahrungen als Lernende – sie stellt offen ihre Fragen und äußert ihre Bedenken.


Nr. 12 April 1996
Ulrike Franke: Magdalena, ein nichtsprechendes wahrnehmungsgestörtes Kind S. 4-15
Eine stark wirkende, bestimmende, eigensinnige sicher wahrnehmungsgestörte Zweijährige kommt wegen ihrer Entwicklungsstörungen und begleitenden Verhaltensauffälligkeiten zu Theraplay. Sie lässt sich auf den bereits entmutigten Vater nicht ein. In der Therapie erleben wir sie über viele Stunden hinweg nur brüllend-abwehrend. Aber sie kontrolliert sich und ihre Reaktionen. Nach 6 Stunden ist sie dann bereit zu spielen und miteinander Freude zu haben. Nach 26 Sitzungen ist die Therapie beendet.     

Verslein S. 15, 18

Ulrike Franke: Merkblatt für Theraplay Anfängerinnen S. 16-18

G. Rosenlechner: Simon S. 19
Die Mutter erzählt von ihrem 6-jährigen Sohn, der sie mit seinen Provokationen zur Weißglut brachte. Zwar wollte er nicht zu Theraplay gehen, aber zeigte trotzdem ab der 2. Stunde Veränderungen. Die Mutter hat gelernt, ihm anders entgegen zu treten.   

Juanita Miller: Theraplay in Australien? S. 20-21
Interview mit der ersten Theraplay Therapeutin in Australien

Schmerzempfindlichkeit - Ergebnisse einer Untersuchung 22-23
Die Frage wird untersucht, ob Frühgeborene aufgrund der Erfahrungen als Säugling empfindlicher sind.

Buchbesprechung.  Clemes/Bean: Selbstbewusste Kinder 23


Nr. 13 Januar 1997
Barbara Lleras: Viola, Theraplay mit einem autistischen Kind S. 4-14
Die Autorin erzählt, wie sie diesem 12-jährigen, großgewachsenem Mädchen Theraplay anbietet, wie die Mutter berichtet, dass sie nach jeder Sitzung ausgeglichener ist, die Ängste und Kontrollbedürfnisse aber nur langsam abnehmen. Dafür findet man heraus, dass Viola schreiben kann, gelernt hat, Entscheidungen zu treffen und nun Körperkontakt gerne mag. 

Ulrike Franke, U.: Geschichte der Spieltherapie S. 16-17
Ein kurzer Abriss von 1919 bis heute. 

Aus der Literatur: Blickkontaktvermeidung S. 16

Kevin O'Connor: Theraplay nach Ann Jernberg S. 18-26
Überblick über Inhalt und Struktur der Spieltherapie Theraplay

Richtlinien für die Rolle der Theraplay Therapeutin S. 23

Verslein S. 26

Katrina Franke: Comic: Erstgespräch mit dem Vater und mit der Mutter S. 26-27


Nr. 14  Juni 1997
Katharina Fitzka: Theraplay mit einem sexuell missbrauchten Mädchen S. 4-10
Eigentlich hatte die Autorin Zweifel, ob sie Nicole, einem Pflegekind aus dem SOS Kinderdorf, eine so berührungsintensive Therapie anbieten sollte. Sie entschied sich doch dafür und beschloss, zusammen mit der Pflegemutter sehr sensibel gut auf ihre Zeichen zu achten. Nach der Therapie konnte sich das Kind besser abgrenzen und verhielt sich weniger distanzlos.  

Ulrike Franke: Regulierung der Stimulation S. 12-13
Die Autorin beschäftigt sich hier mit den sichtbaren Zeichen von dysregulierten Babys.

Ulrike Burger: Daniel hat sein eigenes Tempo S. 14-20
Die Autorin beschreibt Theraplay bei einem entwicklungsverzögerten, hypotonen, schweigsamen Kind und setzt ihren Fokus auf die Zeit, die ein Kind braucht, um Kommunikation und Interaktion zu bearbeiten. Indem sie ihm mehr Zeit zur Verarbeitung gibt, kommen ihre Stimulationen immer besser an und das träumen wird weniger. 

Buchbesprechung: Wilmes-Mielenhausen: Schmuse- und Bewegungsspiele S. 21

Aus der Literatur: Interview mit Jürg Willi über die Notwendigkeit, mit anderen verbunden zu sein S. 22-24

Finger- und Zehenverse S. 28

Karin Moser: Gruppen-Theraplay mit Geistig Behinderten? S. 26-28
Die Autorin behandelt hier die immer wieder gestellte Frage, welche Spiele geeignet sind, wie man die Menschen motiviert, mitzumachen und wie nahe kann/soll der Kontakt sein.

Nr. 15  Dezember 1997
Ulrike Franke: Welche Rolle spielen die Eltern bei Theraplay S. 4-13
Wie sich die Arbeit mit den Eltern in den USA gestaltet und wie bei uns, ist unterschiedlich. In diesem Artikel werden die Grundsätze des hiesigen Umgangs herausgearbeitet und mit Beispielen gestaltet. Inwiefern Einstellungen von Eltern eine Behandlung verunmöglichen, wird auch dargestellt.

Buchbesprechung: Kaufmann-Huber: Kinder brauchen Rituale S. 13

Ulrike Franke: Affen lieben Kuscheln - aber nicht nur die. S. 14-17
Dieser Artikel beschreibt die weltbekannte Studie H. Harlows mit Affen, wo er zeigt, wie wichtig der Körperkontakt für das Aufwachsen ist.

Ulrike Franke: Hast du Flügel??? Eine therapeutische Skizze zur Körperwahrnehmung aus Christians dritter Theraplay Stunde S. 18-19
Um zu verdeutlichen, wie Kinder in einer Theraplay Therapie ihren Körper wahrnehmen lernen, wird die Stunde mit den nonverbalen Reaktionen transskibiert. 

Ulrike Franke: Theraplay Handlungsanalysen S. 20-24
Theraplay sieht leicht und spielerisch aus. Aber hinter jeder Handlung – sprachlich und nonverbal – steckt Sinn und ein Ziel. Die Analysen dieses Artikels zeigt dies am Beispiel verschiedener Kinder und Aktivitäten.  

Finger- und Zehenverse S. 25

Aus der Literatur: Chatterjee: Das Kind loben S. 26
Die Studie zeigt, dass ein Lob für Bemühungen viel wirksamer ist als das Lob für eine gelungene Aktivität.  

 

Nr. 16  Juli 1998
Ulrike Franke: Theraplay bei behinderten Kindern: Anja S. 4-13
Theraplay bei behinderten Kindern unterscheidet sich in manchen Aspekten von der Therapie bei nichtbehinderten Kindern. Die Autorin zählt auf und beschreibt diese Unterschiede und macht sie deutlich durch die Therapie von Anja.

Ulrike Franke: Struktur der praktischen Theraplay Supervision S. 14-15
In diesem Artikel werden die Möglichkeiten und die Vorgehensweisen von Supervisionen beschrieben

Maria Weuffen: Der Einfluss des Rhythmus S. 16-20
Rhythmus ist ein Teil des Menschen und auch der Sprache. Die Autorin beschreibt das Wesen des Rhythmus, geht besonders auf den sprachlichen Rhythmus ein. Danach wendet sie sich Ergebnissen ihrer Forschung bei dysgrammatisch sprechenden Kindern zu.

Interessantes aus Zeitschriften S. 20

Bettina Härer: Dr. Flipper heilt kranke Kinder  S. 21-23
Die Autorin, Mutter eines behinderten Kindes, beschreibt den Aufenthalt bei der Delphintherapie in Florida, mit dem sie eine Veränderung ihrer Tochter bewirken wollten. Sie beschreibt das Prinzip der Verstärkung als vorherrschend, zeigt aber auch, dass die gute und liebevolle Atmosphäre hilfreich ist.    

Ulrike Franke: Was sind Kontrollüberzeugungen S. 24  
Menschliche Glaubenssysteme bzw. Erwartungen entscheiden darüber, ob Ereignisse in ihrem Leben beeinflusst werden können oder nicht.

Versle von Markus Hötzel S. 25

 

Schwierige Kinder – verstehen und helfen

Heft 17, 1999
Herbert Wettig: Bericht über das Forschungsprojekt Theraplay S. 4-11
Der Autor berichtet über die Vorgehensweise, die Inhalte und Strukturen das derzeit noch laufende Forschungsprojekt zur Evaluation der Wirkweise von Theraplay. 

Ulrike Franke: Thomas auf der Suche nach dem Boss. Die Geschichte eines Jungen zwischen “Kann-nicht” und “Will-nicht” S. 12-21
Die spannende Theraplay-Therapie des eigenwilligen 6-jährigen Thomas wird nicht nur von der Therapeutin beschrieben, sondern auch sein Vater und seine Mutter kommen zu Wort. Wie es ausging? Lesen!

Ulrike Franke: Was ist Theraplay? S. 22-23
Kurzinformationen zu der Kinderspieltherapie

Jerome Kagan: Wie wir werden, was wir sind S. 24-29
Angeborene und erlernte Verhaltensweisen und Einstellungen werden immer wieder diskutiert. Kagan hat darüber geforscht und berichtet, was sich in der Sicht auf die Frage verändert hat.

Ulrike Franke: ...Eltern sein dagegen sehr S. 30
Ein Blick in die amerikanische Justiz, wo ein Elternpaar angeklagt wurde, dass es nicht ausreichend auf ihren kriminell agierenden Sohn aufgepasst hat. Könnte uns das auch mal blühen?

Heft 18, 1999
Ulrike Franke: Was schützt? Was schadet? Über Faktoren, die die kindliche Entwicklung beeinflussen S. 4-8
Der Artikel berichtet über Langzeitstudien, die sich auf die Identifizierung von risikoerhöhenden und protektiven Faktoren im Leben eines Menschen konzentrieren. Neben den Wirkweisen werden auch die Wechselwirkungen bedacht.

Doreen Krone: Genau betrachtet: Philipp S. 9-10
Die Therapeutin beschreibt die 14. Theraplay-Stunde des 3-jährigen Philipp - wie in einem Film, so dass die Leser eine gute Vorstellung von dem Ablauf der Stunde bekommen, 

Sanne Krebs: Workshop Gruppen-Theraplay. S. 11-13
Die Autorin beschreibt lebendig einen Gruppen-Theraplay Workshop von Karin Block (Moser) und informiert dabei über die Strukturen dieses Ansatzes.

Ulrike Franke: Inhalt und Struktur einer Theraplay-Stunde S. 14-18
Theraplay-Sitzungen haben bestimmte Strukturen:  Rituale, die ein Vertrauen und Ruhe schaffen wie z.B. Heile Segen oder Verslein. Und Spiele, die anregen und Neues bringen. Dieser Artikel beschreibt beides.

Barbara Friedrich: Von der (Stief)Gesichte eines Kindes, seiner Sprach(zer)störung und keiner Therapie S.19-22
Die Kinderpsychotherapeutin erzählt die spannende Geschichte von Gabriel und seiner Mutter, die wegen Stotterns in ihre Behandlung gekommen sind. 

Tanja Banavas: Die mentale Entwicklung von Kindern: Familiäres Umfeld und genetische Einflüsse. S, 23-24
Die Psychologin reflektiert in diesem Artikel, inwieweit die mentale Entwicklung von Geburt an determiniert oder im Laufe der Entwicklung beeinflussbar ist.

Dagmar Görg: Patrick S. 27-28
Hier geht es um die Sicht auf die 15.Theraplay  Stunde mit dem 6-jährigen stotternden und sprachentwicklungsverzögerten Patrick.

Verslein S. 28
Fünf neue  Verslein, vom Fingervers, zum Zehenvers bis zum Handvers.  

 

Heft 19, 1999
Penner et al.: Prävention, Früherkennung und Frühintervention bei Spracherwerbsstörungen (1) S. 4-7
In diesem ersten Teil ihres Artikels führen die Autoren aus, wie sich die Sprache in Wahrnehmung und Produktion entwickelt.

Ulrike Franke: Felix – der Glückliche S. 8-15
Die Autorin stellt Felix, einen kleinen zweijährigen hyperaktiven Jungen vor, der mit seiner Lebhaftigkeit die Therapeutinnen ganz schön ins Schwitzen bringt. Dass er an Autismus leidet, war damals noch nicht diagnostiziert. Sie beschreibt den Verlauf der Theraplay-Therapie.

Ulrike Franke: Der Widerspenstigen und Unruhigen Zähmung?  Ritalin – bald ein “alltägliches“ Medikament? S. 16-17
Die Autorin gibt einen kritischen Blick auf das Überhandnehmen der Droge Ritalin, was man inzwischen als gesellschaftliches Phänomen betrachten kann.

Laura Berk: Kinder mit Aufmerksamkeits- Hyperaktivitätsstörung S. 18-19
Die Autorin beschreibt die Verhaltensweisen von Kindern mit der ADHS Störung, eine Beschreibung nach DSM IV rundet das Bild ab. 

Ulrike Franke: Die Büchse der Pandora oder der Stein der Weisen? Vom Umgang mit der Diagnose S. 22-23
Eltern und Therapeuten sind, anders als Diagnostiker in einer schwierigen Lage. Wie wichtig ist es für sie oder das Kind oder sein Leben, dass er eine Diagnose bekommt? Die Autorin beschreibt anhand von Beispielen die Vor- und Nachteile der Diagnosestellung.

Robert Henry: Leiter in den Himmel: Die Welt eines Erwachsenen mit einer ADHD Störung S. 23-28
Der Autor, Psychotherapeut in Chicago, erzählt von der Behandlung einer Patientin, Susan, was hinter ihrer Diagnose stand und wie sie mit Hulfe von Verhaltens- und Hypnotherapie Lösungen gesucht hat.

Heft 20, 2000
Penner et al. : Prävention, Früherkennung und Frühintervention bei Spracherwerbsstörungen – (2) S. 4-8
Die Autoren, Linguisten, erklären im 2. Teil ihres Artikels die Ursachen der Störung, wie man sie früh erkennen kann und zeigen an einem Beispiel die Fördermaßnahmen auf.  

Barbara Friedrich: Ga-ga-geil, ey! Begegnung mit einem Furby S. 9-13
Die Autorin, Kinder-Psychotherapeutin nimmt das Spielzeug ins Visier, das gerade „in“ ist, der Furby, Nachfolger des Tamagotchi.

Helga Brand: Die Bindungstheorie in ihrer möglichen Bedeutung für Theraplay S. 14-16
Die Autorin, Psychologin und Theraplay-Therapeutin beantwortet die Fragen: Welche Beziehung hat Theraplay zur Bindungstheorie? Kann man bei der Aufgabe der Eltern aus der Heidelberger Marschak Interaktionsmethode „für eine Minute aus dem Raum gehen“  Bindungsverhalten bei behinderten Kindern beobachten?

Brigitte Thormann: Adoptionsklippen S. 17-18
Die Autorin arbeitet in einem Jugendamt und spricht hier über Inkognitoadoptionen, den Erziehungsstil und die Aufklärung über die Herkunft der Kinder.

Jan Bostrom: Gruppen-Theraplay bei adoptierten Heimkindern S. 18-19
In Intensiv-Theraplay behandelte der Autor vier Familien mit aus Rumänien adoptierten Kindern in der Gruppe, um die Eltern gut mit einzubeziehen. Er beschreibt die Veränderungen der Kinder.

Michaela Hauser-Wagner: Notizen über mein adoptiertes Kind. S. 20-21
Die Adoptiv-Mutter der aus einem rumänischen Heim stammenden Veronika erzählt über die gemeinsame Geschichte ihrer Zuneigung, der Anpassung und Bindung aneinander.

Margery Rieff: Überdenken der Möglichkeiten von Theraplay bei Kindern aus Heimen S. 22-23
Die Autorin stellt den Bedürfnissen von Heimkindern die Struktur und die Philosophie von Theraplay gegenüber und findet, dass beides gut zueinander passt. 

Ein Stern am Babyhimmel – Interview mit Daniel Stern S. 24-26
Der Psychoanalytiker und Forscher versucht, das subjektive Leben des Säuglings aus Experimenten und Beobachtungen zu erforschen und berichtet darüber. 

Heft 21, 2000
Ulrike Franke: Wilde Brut. Vom Umgang mit aggressiven Kindern S. 4-7
Fast alle Erwachsenen fällt es schwer, so mit aggressiven Kindern umzugehen, dass beide Parteien zufrieden damit sind. Ohne die frühere autoritäre Haltung fühlen sich die Erwachsenen hilflos. Ansätze gibt es, die Zukunft muss entscheiden, ob sie sinnvoll sind. Wichtig ist, dass die Erwachsenen auch an ihrem starken Selbst bauen. 10 Vorschläge sind beigefügt.  

Ott, I. und Schick, A.: Faustlos. Gewaltprävention an Grundschulen S. 8-12
Die beiden Psychologen stellen hier ihr Programm vor, das auch präventiv in Schulen und Kindergärten eingesetzt werden soll. Es beinhaltet Empathietraining, Impulskontrolle, Training sozialer Fertigkeiten, Umgang mit Ärger und Wut.

Aktuelle Artikel und zwei Buchtipps über Aggressivität S. 12-13

Barbara Lleras: RührMichNichtAn. Theraplay bei einem Pflegekind. S. 14-20
Die Autorin berichtet über die 16 halbstündigen Theraplay-Therapie von Julian, einem Pflegekind mit Alkoholembryopathie und Entwicklungsverzögerung, der Kontakt abwehrt und nicht kooperieren will.

Ulrike Franke: Der klasse Schauspieler. Skizzen aus der Therapie von Lars S. 21
Lars ist 6, als die Mutter ihn vorstellt, Er ist schwierig und kann doch lieb sein. Lars hört nicht und tut, was er will. Er hat eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und überfordert sich in manchen Bereichen ständig. Die Autorin beleuchtet eindrucksvolle Szenen aus der Therapie mit Lars.

Katharina Fitzka: Zeigt her eure Füße... S. 24-26
Das Einbeziehen der Füße in die Therapie wird nicht von allen Kindern und Erwachsenen erst einmal als gut empfunden. Die Autorin wirft nun einen genaueren Blick auf die Bedeutung der Füße und ihrer „Behandlung“ bei Theraplay.

Allgemeines über aggressive Kinder und Jugendliche S. 27

Heft 22, 2000
Wuttke/Wuttke: Leben mit einem hyperaktiven Kind S. 4-10
Die Eltern erzählen von Martin, einem Adoptivkind, dem sie auf ewig gute Eltern sein wollten. Aber wie? Sie merkten nach und nach, dass sie nur einen begrenzten Einfluss auf das Kind nehmen konnten, dass er ihnen immer mehr entglitt. Eine bewegende Geschichte.

Barbara Friedrich: Ende einer Therapie. S. 12-15
Die Therapeutin beschreibt und erzählt von den Enden, die eine psychotherapeutische Behandlung mit Kindern nehmen kann. Unterschiedlich, wie die Kinder sich diese Stunde gestalten.

Herbert Wettig: Teure schwierige Kinder. Störungen des Sozialverhaltens im Kindes- und Jugendalter S. 16-20
Über Geld wird meist geschwiegen und leider nicht in die Erwägung gezogen, was kindliche Störungen kosten. Würde man das bedenken, so würde man schnellstens dafür sorgen, dass Abhilfe geschaffen wird. Der Autor rechnet aus, was Störungen des Sozialverhaltens den Staat kosten, wenn sie nicht behandelt werden.  

Elke Fuhrmann: ABC - Wir Freunde sind OK. Gruppen-Theraplay eingebettet in eine Institution S. 21-25
Wie sich schwierige Kinder in einer Gruppe wahrnehmen, sich zurechtfinden und dabei viel Spaß haben, beschreibt die Autorin und Gruppen-Theraplay-Therapeutin in diesem Artikel.

Dominique Veit: Spieltherapien im Überblick (1) S. 26-27
In diesem ersten Teil skizziert die Autorin die psychoanalytische und die non-direktive Spieltherapie nach Axline. 

Ulrike Franke: Teletubbies – parp parp S. 28-29
Was kleinen Kindern im Fernsehen angeboten wird, sollte Kindertherapeuten interessieren. Die Autorin war jedenfalls weder emotional noch kognitiv angetan von dieser Sendereihe. 

Heft 23, 2001
Schneider/Collatz: Nicht nur Haut und Knochen. Wie Kinder und Jugendliche sich ihren Körper vorstellen. S.4-8 
Die meisten Menschen machen sich solange keine Gedanken, was in ihrem Körper drin ist, solange sie gesund sind. Wie ist das bei Kindern? Die beiden Autoren führten eine Studie mit Kindern verschiedener Altersstufen durch und fanden heraus, wie sich Kinder die Organe im Körper vorstellen. Bilder illustrieren die kindliche Sichtweisen.

Melanie Berg: Behindernde Kulturen. Impressionen einer Therapie mit einem italienischen Kind S. 9-11
Hindernisse in einer spielerischen Therapie traten bei der italienischen Mama des sprachentwicklungsgestörten Giovanni auf, aus deren Sicht eine solche Vorgehensweise nicht passend ist. Die Therapeutinnen blieben trotzdem dran und versuchten sie zu überzeugen. Letztlich kam die Sprachentwicklung in Gang – und das ist ja das entscheidende. 

Frage-Antwort: S. 11 Wie können Eltern einem ADHS Kind helfen, bei der Stange zu bleiben?

Katrin Juranek-Hosenmann: In welcher Sprache soll man zweisprachige Kinder fördern? S. 12-13
Ausgehend von einer us-amerikanischen Diskussion erläutert die Autorin die Argumente der verschiedenen Vorgehensweisen.

Lucia Heuchert: Förderung der Sprache von Migrantenkindern S. 14-15
Die Autorin beleuchtet verschiedene Aspekte der Förderung, die helfen sollen, dass das Kind seine Wurzeln behält, aber in dem Land, in dem es wohnt, sich zu Hause fühlen kann.

Jenny Loboda: Eine geglückte Integration. Interaktion zweisprachiger Kinder im Integrationskindergarten S. 16-17
Was eine Erzieherin in einem Integrationskindergarten für die Interaktion und Kommunikation von ausländischen Kindern machen kann, erzählt uns beeindruckend Jenny Loboda (Winnig).

Frage-Antwort: Was kann man machen, wenn einem als Erwachsene vor stinkenden Kinderfüßen ekelt? S. 17

Bodo Klemenz: Ressourcenorientierte Kinderdiagnostik (1) S. 18-21
Immer mehr Anzeichen gibt es, dass ein ressourcenorientiertes Vorgehen mehr Chancen und Verbesserungen bringt als das fehlerorientierte. Der Autor zeigt, dass dies auch möglich ist im Bereich der Diagnostik, der per se fehlerorientiert zu sein scheint. 

Ulrike Franke: Babys S. 22-26.
Neue Erkenntnisse über das Gehirn, die Gefühle und das Verhalten von Neugeborenen und Säuglingen verändern auch die Sicht auf die Beziehung zwischen Eltern und Kindern.

Katharina Zimmer: Blicke, die ins Herz gehen S. 27
Auszug aus dem Buch „Erste Gefühle“

Ulrike Franke: Verslein  S. 28
Sieben neue Verslein aus den unterschiedlichsten Bereichen werden hier präsentiert. 

 

Heft 24, 2001
Diskussion und Austausch über das Thema: Wie geht man mit Berührung um? S. 2

Einführung: Die sensorische Integration S.4

Ulrike Franke: Die Regulierung der Sinne des Babys S. 5-8
Die Regulierung der Sinne ist ein Prozess, der von klein auf geschehen muss, am Anfang noch durch die Bezugsperson, später dann übernimmt das Kind nach und nach die Regulierung selbst. Schwer haben es wahrnehmungsgestörte Kinder, deren Sinne einseitig ausgebildet sind.  

Frage-Antwort: Wie kann man Kindern das Prinzip der Zeit erklären? S. 8

Ulrike Franke: Schwierige Kinder für Eltern und Therapeuten? S. 9
Wann und warum Erwachsene Kinder schwierig finden, so erläutert die Autorin, ist ganz verschieden und zeigt das an vielen Beispielen.

Ludwigsen, S.: Therese in sensorischer Integrationstherapie S. 10-14
Die Ergotherapeutin erläutert und beschreibt anhand der Therapie mit Theresa die Prinzipien der sensorischen Integrationstherapie.

Markus Gante-Walter: Juristische Aspekte zum Thema Therapievideos S. 15
Da Therapien immer wieder auf Video aufgenommen werden, muss man sich auch mit der juristischen Seite beschäftigen. Ein Rechtsanwalt klärt auf.

Ulrike Franke: Die taktile Dysfunktion S. 16-17
Taktile Dysfunktion ist ein Überbegriff, die Übersicht erklärt die verschiedenen Formen.

Frage-Anwort: Was Wut (bei Kindern) am ehesten deeskalieren lässt S. 17

Ulrike Franke: Berührung und Aggression – Studien decken Zusammenhänge auf S. 18-19
In dem Werk Tiffany Fields finden sich viele Studien zu Berührung, hier werden solche referiert, die einen Zusammenhang von mangelnder Berührung und größerer Aggressivität nachweisen.

Barbara Friedrich: Vom Gehaltenwerden und Berühren S. 20-23
Die Autorin, eine Kinderpsychotherapeutin geht in diesem teilweise sehr persönlichen (und berührenden) Artikel auch auf Literatur ein, die Aspekte der Berührung und des Haltens beleuchten.

Ted Hurst: Wie Theraplay begann  S. 24-25
Der Autor, Psychologe, war damals in den 60er Jahren dafür verantwortlich, wer Direktorin der Head Start Bewegung in Chicago wurde. So kann er authentisch von den Anfängen von Theraplay erzählen.

Bodo Klemenz: Ressourcenorientierte Kinderdiagnostik (2)  S. 26-27
Der 2. Teil der Ausführungen beinhaltet eine Kasuistik, in der der Psychologe aufzeigt, wie Ressourcen in der Praxis erlebbar gemacht werden.  

 

Heft 25, 2001
Ulrike Franke: Spieglein, Spieglein... Ich spiegle mich – Du spiegelst mich S. 4-9
Zwei verschiedene Aspekte kommen in diesem Artikel zum Tragen, Was passiert, wenn ich mich spiegle? Und was passiert, wenn mich ein anderer Mensch spiegelt? Wichtige Aspekte für die Arbeit und den Umgang mit Kindern.

Frage-Antwort S. 9
Ist eine geistige Behinderung immer mit Sprachentwicklungsstörung verbunden?

Sprunk et al: Berührung. Klinische, berufliche und ethische Gesichtspunkte  S. 10-11
Im Umgang mit Kindern spielt das Berühren immer eine große Rolle, sie ist aus verschiedenen Gründen lebensnotwendig. Aber es gibt auch Grenze und Fragestellungen, die bedacht werden müssen. Dieser Artikel informiert darüber.

Barbara Friedrich: Therapie mit Tieren S. 12-15
Der Einsatz von Tieren in die Therapie geschieht immer häufiger, denn das Kind kann Gefühle, Fantasien oder Ängste gut auf das Tier übertragen.

Astrid Gillmeister: Über das Entdecken des anderen Ohrs. Theraplay mit geistig behinderten Kindern S. 16-18
Die Therapeutin, Familientherapeutin und Theraplay-Therapeutin zeigt wichtige Aspekte der Therapie mit geistig behinderten Kindern auf und führt am Beispiel des 3-jährigen Felix aus, wie sie diese Aspekte einsetzt.

Viola Brody: Behandlung eines jugendlichen Zwillingsmädchen mit einem psychogenen Megacolon S. 19-21
Dieser Bericht handelt von Nina, einem 9-jährigen Mädchen mit Ausscheidungsproblemen und wie die Therapeutin ihren Ansatz des Developmental Play Therapy einsetzt.

Ingeburg Broder: Perspektivenwechsel S. 22-23
Die Autorin sieht in dem Beißen der kleinen Mareike ein Störverhalten, das aus Sicht der Individualpsychologie die Botschaft vermittelt: „Ich will dazu gehören!“ Eine Lösung sieht sie in der Ermutigung des Kindes.

Roope, J.: Curtis der Beißer wird Curtis der Heiler S. 23
Wie aus dem kleinen "Beißer" ein Heiler wird, zeigt das Vorgehen einer Theraplay-Therapeutin im Kindergarten.

Verslein S. 24
Fünf neue Verslein stehen zum Ausprobieren bereit.

Ulrike Franke: Erfahrungen mit intensiver Theraplay-Therapie  S. 25-27
Die Autorin berichtet von ihren bisherigen Erfahrungen mit drei verschiedenen Kindern, Lennart, Luca und Max mit einem Angebot intensivem Theraplay. Sie zeigt die Vorteile, den Verlauf und die Veränderungen auf. 

Heft 26, 2002
Ulrike Franke: Über das mutige Wachsen in eine neue Identität S. 4-12
Dieser Theraplay-Bericht handelt von Anna-Agnes aus einer großen Patchworkfamilie, die sich im Laufe der Therapla-Therapie, mit anderen spieltherapeutischen Anteilen von einem traurigen, ängstlichen Kind zu einem großen selbstständigen und sicheren Mädchen entwickelt hat. 

Frage-Antwort: S. 12
Warum kann mein Kind sich gut konzentrieren und hat trotzdem eine Aufmerksamkeitsstörung?

Barbara Friedrich: Wenn die große schwarze Frau kommt. Über depressive Mütter S. 13-16
Die Autorin erzählt in Ich-Form die Geschichte von Frau Schäfer, deren Depression mit der Geburt des ersten Sohnes schlimmer wurde, und die voll Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung mit ihren Kindern ist und ihren Zustand doch nicht ändern kann.

Barbara Lleras: Theraplay bei Kindern von depressiven Müttern S. 16-22
Die Autorin, Logopädin und erfahrene Theraplay-Therapeutin zeigt an einigen Aspekten, wie das Selbstbild von Kindern durch die Depression ihrer Mütter ungünstig beenflusst wird und wie durch Theraplay die Entwicklung des Selbst unterstützt werden kann.

Ulrike Franke: Das Rätsel Robin S. 23-27
Robin ist ein ganz passives Kind, es reagiert einfach nicht auf die therapeutischen Angebote. Auch zu Hause zieht er sich zurück und verunsichert seine Eltern. Nachdem die Eltern mehr Sicherheit gewonnen haben, taut auch Robin auf.

Sandra Leginowicz: Loch im Bauch. Ein kleines Stück Biographie von Paul S. 28-30
Paul ist ein Kind mit einer frühen Mangelversorgung, lebt in einem Kindertagesheim und wird da von der Autorin versorgt. Was sie mit diesem so hungrigen und maßlosen Kind erlebte, schildert sie in diesem Artikel.

Heft 27, 2002
Ulrike Franke: Jacqueline, eine Therapiegeschichte S. 4-9
Die Vierjährige wird mit einer Entwicklungsstörung verbunden mit einer starken Sprachverständnisstörung vorgestellt. Die Autorin beschreibt die Interaktionsdiagnostik, zählt die Therapieziele auf und informiert über den Verlauf der acht Monate dauernden Theraplay-Therapie. Eine Interaktionsdiagnostik am Ende zeigt, wo sich Eltern und Kind in ihrer Interaktion verändert haben.  

Die Elternschule –  vom Miteinander, dem Austausch und den Anregungen. Ein Interview mit Susanne Franke S. 10-13
Die Interviewte berichtet von einem kulturübergreifenden und niederschwelligen Projekt für Eltern und Kinder. Man kann kommen, wenn man schwanger ist, kann hier theoretisch und praktisch durch das ganze Elternwerden und Elternsein begleitet werden.

Phyllis Rubin: Theraplay in einem Frauenhaus S. 14-17
Die amerikanische Autorin, Psychologin und erfahrene Theraplay-Therapeutin berichtet von ihrer Arbeit in einem Frauenhaus. Sie will herausfinden, wie sich Gruppen-Theraplay auf die Frauen, die Kinder und die Beziehung auswirkt und beschreibt ihr Vorgehen.

Juliane Nagelschmitz: Ein Vergleich des Interaktionsverhaltens von Müttern und Vätern mit ihren sprachentwicklungsgestörten Söhnen im Vorschulalter S. 18-21
Die Autorin führte eine Studie durch, indem sie Mütter und Väter mit der Heidelberger Marschak Interaktionsmethode mit ihren Vorschulsöhnen untersuchte. Im Fokus standen Blick- und Körperkontakt und Sprache.

Barbara Friedrich: Väter S. 22-25
Dieses lebendige Essay zeigt Facetten über verschiedenste Väter und die Beziehungen zu ihren Kindern.

Birgit Schoen: Wenns im Klassenzimmer hoch hergeht...S. 26-27
Ausgehend von einem Artikel Ron Taffels beschreibt die Autorin die sinnvolle Möglichkeit, dass bei Konflikten in Schulklassen oder Kindergärten ein (Schul)Psychologe sich in den Raum mit setzen soll, um eine Lösung für alle Beteiligten zu finden. 

Markus Hötzel: Auf einer Insel... Die Bedeutung von Verslein innerhalb und außerhalb von Theraplay S. 28-30
Zwar begegnet uns Rhythmus überall, aber Verse werden heute eher weniger im Alltag angewandt. Der Autor, Logopäde und Theraplay-Therapeut erklärt die verschiedenen Funktionsweisen von Versen, wie sie Strukturieren, stimulieren, herausfordern, eindringlich und fürsorglich sein können. Besonderen Wert legt er auf die Übertragung  in den Alltag.

Heft 28, 2002
Ulrike Franke: Dennis. Ein autistisches Kind entdeckt die Emotionen über die Sprache S. 4-14
Der Dreijährige zeigt vor allem Kontaktabwehr, Bestimmenwollen und Stereotypien. Die Autorin beschreibt die 41 Theraplay-Sitzungen mit dem Jungen und zeigt, welche enormen sprachlichen Veränderungen dann eingetreten waren.

Auswahl an Fachliteratur zu Autismus S. 14-15

Ulrike Franke: Die tiefgreifende Entwicklungsstörung S. 16-21
Dieser Artikel informiert über das Störungsbild der tiefgreifenden Entwicklungsstörung.

Ulrike Franke: Eltern-Fragen zu Autismus an eine Theraplay Therapeutin S. 22-23
Hier werden häufige Fragen an eine Theraplay Therapeutin zu Autismus beantwortet

Frage-Antwort: Was ist Theory of Mind? S. 23

Diagnostische Leitlinien der autistischen Entwicklungsstörung nach ICD-10 S. 23

Ingeburg Broder: Perspektivenwechsel II S. 24-25
In diesem Artikel geht es um die Notwendigkeit, Kindern Raum zu lassen für ihre Aktivitäten, aber auch Verständnis wecken, dass Eltern bereit sind, ihr Bestes zu geben.

Markus Hötzel: Being playful – Spieltherapeutinnen aller Welt trafen sich in Wroxton S. 25
Bericht des internationalen Treffens 2003
Der Autor nimmt regelmäßig teil an dem Treffen internationaler Spieltherapeuten in Groß Britannien und berichtet über diesen Austausch.

 

Heft 29, 2003
Der Renner bei Gruppen-Theraplay: Froschlied S. 2

Renate Endemann: Nestwärme im Klinikbett S. 4-7
Die Autorin lässt uns teilhaben an ihrer Arbeit: Sie beschreibt, wie sie ein chronisch krankes, mehrfach behindertes Kind Georg vier Jahre lang in der Klinik begleitet, wie sie ihm viel Zeit und Anregungen gibt, die das Klinikpersonal natürlich nicht aufbringen kann und verhilft ihm so zu einem Stück Normalität.   

Bess S. Fjordbak: Sommerfreizeit für behinderte Kinder S. 8-9
Wie eine Sommerfreizeit für behinderte Kinder in den USA aussehen kann, schildert die Sprachtherapeutin mit Text und Bildern sehr anschaulich. Eine Anregung? 

Barbara Friedrich: Vom Spiegel, vom Sich und Einander-Sehen und von der Behandlung eines Sechsjährigen S. 10-13
Die Autorin erzählt in ihrem Essay von den Erlebnissen, die sie und eigene bzw. Therapiekinder mit Spiegel und spiegeln machten.

Silke Bahr: Sterntaler S. 14
Die Autorin berichtet über den Mainzer Förderverein „Sterntaler“

Frage-Antwort: Ist eine Delphintherapie zu empfehlen? S. 15

 Kevin O’Connor: Umweltsystemische Spieltherapie S. 16-21
Der Autor informiert über diese Art von Therapie mit der er gute Erfahrungen gemacht hat, um Kindern zu helfen, sich optimal in die Umwelt zu integrieren.

Alexandra Ehmann: Das Asperger Syndrom S. 22
Die Autorin beschreibt kurz die Variante des Autismus, das Asperger Syndrom.

 Doris Martin: Anwendung von Gruppen Theraplay im Kindergarten S. 23
Die Autorin Martin berichtet wie sedas Gruppen-Konzept von Rubin/Tregay in den Kindergarten eingebracht hat.

Christina Kleinjung: Wie viel Mutter, wie viel Vater braucht der Mensch?  S. 24-27
Die Autorin macht sich hier Gedanken über das so kontrovers diskutierte Thema. Sie reflektiert über die „optimale Familiensituation“ und wie Familienplanung in Deutschland geschieht. Ebenso kommen die Konflikte von berufstätigen Müttern zur Sprache.

Heft 30, 2003
Diskussion: Missbrauchte Kinder bei Theraplay S. 2

Karen Buckwalter: Warum Theraplay wirksam ist S. 13-15
Die Autorin hatte nach der Lektüre von Allan Schore wichtige Einsichten, die erklären können, warum Theraplay so wirksam ist. Es sind die passenden Hirnstrukturen, auf die zugegriffen wird, die Regulationsprozessen werden geübt, die dyadische Interaktion fokussiert und eine positive Stimulation erlebt.

Barbara Friedrich: Säuglingsbeobachtung – was ist das? S. 15-20
Seit ein paar Jahren üben sich Psychoanalytiker anstatt zu interpretieren, zu beobachten und daraus Schlüsse auf die psychische Struktur von Babys zu ziehen. Die Autorin bringt uns dieses Verfahren lebendig nahe.

Ulrike Franke: Bleibende Schädigung durch Misshandlung und Missbrauch S. 21-22
Immer mehr Forschungen belegen die prägende Schädigung frühkindlicher negativer Einflüsse. Wichtig ist, dies zu bedenken und dagegen vorzugehen.

Heike Eichhorn: Trennen sich Mütter anders von ihren Söhnen als von ihren Töchtern? S. 23-26
Die Untersuchung der Autorin wirft ein Licht auf die unterschiedliche Art und Weise, wie Mädchen und Jungen von den Eltern behandelt werden, was einen Hinweis auf die Gender-Unterschiede umweltbedingt hinweist.

Heft 31, 2003
Ulrike Franke: Wie eine Theraplay-Therapeutin ein scheues Kind verändert S. 4-6
Was sie beachten muss sind die Gegebenheiten, ihre Einstellungen, Ziele, Botschaften,  und schließlich auch ihre Handlungen. Die Autorin gibt hier viele Beispiele für ein angemessenes und effektives therapeutisches Vorgehen.  

Herbert Wettig: Scheue Kinder – mutige Kinder. Veränderung durch Theraplay S. 8-14
Der Autor präsentiert nach einer kurzen Falldarstellung eines Kindes die Theraplay Langzeit- und die Multi-Zentren-Studie und erörtert die Ergebnisse von Theraplay Behandlungen bei scheuen-schüchternen Kindern.

Frage-Antwort: Was ist Thought Field Therapy? S. 14

Ulrike Franke: Wegweiser Gehirn  S. 15-18
Die Autorin beschäftigt sich hier mit der Frage, wie die Ergebnisse der Neurowissenschaften den Umgang mit Patienten verändern können. Praktische Hinweisen runden die Erklärungen ab.

Terry Kottman: Spieltherapie nach Alfred Adler S. 19-23
Die Autorin beschreibt Spieltherapie nach A. Adler mit der Betonung auf die Grundsätze des Ansatzes, den Blick auf das Kind und seine Möglichkeiten zur Veränderung, die Rolle der Therapeutin, die Ziele der Therapie und die besonderen Charakteristika des Ansatzes. Auch sind Elterngespräche nach Adler beschrieben.

Barbara Friedrich: „Sag mal A…“ S. 24
Dieses Essay berichtet von einer Geschichte eines schüchternen Jungen, der ein Schimpfwort suchte, um sich wehren zu können.

Phyllis Booth: Theraplay – und wie es begann  (1) S. 25-28
Die Autorin, schon seit Anfang  in Theraplay involviert, berichtet in einem persönlich gehaltenen Text von der ersten Zeit, in der Theraplay entstanden ist, und von den Einflüssen, die sie geprägt haben.  

 

Heft 32, 2004
Gertrud Baur-Grove: Erklären – Begreifen. Einsichten in Wissensvermittlung bei Vorschulkindern S.4-7
Die Autorin hat in der Eltern-Kind-Interaktion (H-MIM)  den Fokus auf Erklären und Begreifen gelegt und untersucht, wie Eltern von 4-jährigen sprachentwicklungsverzögerten Kindern mit welchem Ergebnis erklären, was der Unterschied zwischen leicht und schwer ist.

Barbara Friedrich: Von Mäusen und Menschen oder: Wie viel Realität können Kinder ertragen? S. 8-12
Was kann man Kindern zumuten an Traurigem, Belastenden fragt die Autorin und gibt zahlreiche Beispiele, wie man das Gespräch mit Kindern suchen und führen kann.

Spicer, L. Fuller, B.: Theraplay – eine Universalsprache? S. 12-14
Die beiden Autoren beleuchten die Probleme, die bei  Theraplay mit Familien uns fremder Kulturen entstehen können.

 
Scott Riviere: Mit den Augen der Kinder S. 14-19
Dieser Bericht soll Eltern helfen, die emotionalen Auswirkungen von Verhaltensstörungen wie Aufmerksamkeitsstörungen und oppositionell-verweigerndes Verhalten sowie ängstliche oder perfektionistische Kinder einzuordnen.

Thema Aggression – Berichte aus Praxis und Forschung S. 20-21 

Frage-Antwort: Kind mit Heißhunger, kommt nicht vom Kühlschrank weg S. 22

Frage-Antwort: Möglichkeiten der Hilfe bei ständig schreienden Babys S. 22

Phyllis Booth: Theraplay – und wie es begann ( 2) S. 23-27
In diesen Teil des Artikels verknüpft die Autorin wieder persönliche Erfahrungen mit den Prinzipien von Theraplay.

 

Heft 33, 2004
Miehlke, J.: Die Erica Methode S. 4-6
Dies ist eine projektive Spielbeobachtungsmethode zur Diagnose und Behandlung von Kindern. Mittel ist ein Sandkasten, dem Spielfiguren und -material (aus dem World Test) beigefügt ist. Die Therapeutin hat die Aufgabe, dem Kind Raum zu lassen und es respektiert.

Herbert Wettig: Das Wunder des kindlichen Gehirns S. 7-11
Der Autor reflektiert über die vier Grundsätze des sich entwickelnden Gehirns, die auf Allan Schore zurückgehen.

Ulrike Franke: Interaktion kleiner Kinder mit Gleichaltrigen: „Wer bist du denn?“S. 12-14
Meist spätestes ab 2-3 Jahre besuchen die Kinder heute Kindergarten, Tagesmutter oder Kinderkrippe. Die Autorin betrachtet die Forschungsergebnisse zu der Frage, wie kleine Kinder mit Gegenständen, mit Erwachsenen und mit Gleichaltrigen umgehen. 

Heike Giskes: Eine familiäre Konfliktsituation, dann eine 5 in der Schule und Martin ist ausgeflippt S. 15-19
Nach der Einweisung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie macht die Autorin eine H-MIM, um eine umfassende Information über die Interaktionen in der Familie zu bekommen.. Danach beschreibt sie den Verlauf der Theraplay Therapie, in die sowohl der Vater als auch die Mutter einbezogen werden. Am Ende zeigt die H-MIM, was sich in der Familie durch die Intervention verändert hat.

Ulrike Franke: Wie können wir kleinen Kindern helfen, mit ihren aggressiven Energien umzugehen? S. 20-22
Die Autorin zählt auf und beschreibt 12 Aspekte, die Anregungen geben können, was Eltern, Erzieher oder Tagesmütter tun können, um das Verhalten abzubauen. 

Barbara Friedrich: Von Mäusen und Menschen oder: Wie viel Realität können Kinder ertragen (2) S. 23-27 Die Autorin gibt Anregungen und Beispiele, wie man mit Kindern über den Tod sprechen kann. 

Heft 34, 2004
Ulrike Franke: Die vielen Gesichter des Ärgers S. 4-5
Hätten Sie es geahnt, dass es 10 verschiedene Formen von Ärger gibt? Die Autorin hat sie gefunden und lässt Sie teilhaben.

Franz Petermann: Provokationen bevorzugt S.6-7
Der Bremer Professor plädiert hier dafür, aggressive Kinder möglichst früh zu erfassen, um zu verhindern, dass sich das Verhalten einschleift. Er beschreibt Risikofaktoren und gibt Hinweise, was man tun kann, hier müssen v.a. Eltern lernen, anders zu reagieren.

 
Barbara Friedrich: Schlitten Desaster S. 8-10
In dieser berührenden Geschichte geht es um ein kleines Mädchen, das Scham erlebt.

Ulrike Franke: Quengel-Management S. 11
Geschichte aus der Praxis: Ein im Restaurant quengelnder Junge und drei mögliche inneren Gespräche der Mutter, einschließlich einer (möglichen) Lösung

 
Zero To Three: Fragen aus der Hirnforschung S. 12-14
Es ist hilfreich, etwas über die Hirnforschung zu wissen, denn man kann aus diesem Wissen Schlüsse für den Umgang mit Kindern ziehen. Auf 10 Fragen gibt es in diesem Artikel Antworten.

Herbert Wettig: Aggressive Kinder – scheinbar nicht zu bremsen S. 15-24
Am Beispiel eines aggressiven, anfangs kaum zu bändigenden dreieinhalbjährigen Jungen werden Ergebnisse aus zwei unabhängigen Studien zur Wirkung von Theraplay bei oppositionell verweigernden, aggressiven Klein- und Vorschulkindern berichtet-

 
Paula Prober: Hochbegabte Kinder brauchen Verständnis und Führung S. 24-25
Mit sensiblen, hochbegabten Kindern umzugehen ist nicht einfach. Sie brauchen die besondere Zuwendung und Wertschätzung von Erwachsenen, um mit ihren tiefen Gefühlen umgehen zu lernen.

 

Heft 35 , 2005
Jukka Mäkelä: Wie wirkt Theraplay? S. 4-7
Der finnische Kinderpsychiater beginnt seine Ausführungen mit Szenen aus einer Theraplay-Therapie und fragt dann, wie es wohl zu den beschriebenen enormen Veränderungen kommen kann. Anleihen macht er aus den Neurowissenschaften: Die Emotionen und die Affekte können sich in einem menschlichen Beziehungssystem, das auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet sind, neu reorganisieren und regulieren. Wichtig sind auch die aus der psychoanalytischen Therapie bekannten Jetzt-Momente.    

Frage-Antwort: Kleinen Kindern helfen, mit ihren aggressiven Impulsen umzugehen S. 7

Karin Moser: Gruppen-Theraplay im Seniorenzentrum Käthe Kollwitz Haus S. 8-10
Der Artikel beschreibt das Setting, die Gruppenzusammensetzung, und den Stundenverlauf einer Gruppen-Theraplay Einheit  und zieht ein Fazit nach zwei Jahren Gruppen-Theraplay. 

Ulrike Franke: Mama macht mit. Kind und Mutter in der Theraplay Stunde S. 11-15
Eine Ko-Therapeutin zu haben, hat Vor- und Nachteile und ist manchmal sehr schwierig. Was liegt näher, als die Mama eines Kindes mit in die Therapie zu nehmen und die Vorteile auszunutzen, nämlich unmittelbare Beeinflussung der Mutter-Kind-Interaktion, der Mutter ein Modell geben und ihr auch das geben zu können, was sie braucht .In diesem Artikel wird sehr genau eine Stunde mit Maurice und seiner Mutter beschrieben und erklärt, was bewirkt werden soll.

Barbara Friedrich: Gedanken zum Schweigen S. 16-21
Schweigen bringen Menschen oft unter Druck, es ist schwer auszuhalten. Für Therapeuten natürlich auch. Die Psychotherapeutin lässt uns teilhaben an ihren Erfahrungen mit dem Schweigen ihrer Therapiekinder und wie es sich nach und nach verändert und aufhebt.

Frage-Antwort: Zeichensprache bei Babys? S. 22

Frage-Antwort: Ich bin ruhig, mein kleiner Sohn ist immer in Bewegung. Was nun? S. 22

Frage-Antwort: Kann man mit zwei Jahren schon ADHS diagnostizieren? S. 23

Helga Brand, Ulrike Franke: Tim auf der Suche nach sich selbst. Ein Pflegekind bei Theraplay S. 24-30
In diesem Artikel zeigen die Autorinnen den wichtigen Schlüssel bei Theraplay mit Pflegekindern auf: Die Bindung. Sie stellen Tim vor, ein Kind mit Alkoholembryopathie vor, der große Mühe hat, in der neuen Pflegefamilie anzukommen, es wird eine Theraplay-Therapie beschlossen. Nach der Interaktionsanalyse beschreiben die Autorinnen die nachfolgende Therapie, bei der sich viel um das Essen und um das Baby-sein dreht. Die Veränderungen nach 25 Stunden werden beschrieben.


Heft 36, 2005
Heike Giskes: „So etwas machen Sie mit einer Elfjährigen!“ Theraplay mit einer Hochbegabten. S. 4-7
Die Autorin, Theraplay-Therapeutin in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt vorwiegend Schulkinder und Jugendliche mit Theraplay. Hier lässt sie uns teilhaben an ihren therapeutischen Erfahrung mit eine hochbegabten Jugendlichen.

Von Freyberg, Wolff: Dalina. Ein psychoanalytischer Fallbericht S. 8-12
Psychoanalytische Therapie mit Jugendlichen ist ein schwieriges Thema. Die Leser bekommen hier einen Eindruck, wie solche Begegnungen aussehen können und wie Psychoanalytiker Jugendliche und ihr Leben sehen. 
 
Chuck West: Theraplay mit Jugendlichen S.13-15
Der Autor ist seit den Anfängen von Theraplay dabei und hat daher auch viel Erfahrung – auch mit Jugendlichen. In seiner frischen, direkten Art schildert er, wie er mit kritischen Situationen umgeht.
 
Paula Prober: Perfektionistische und frühreife Kinder S. 16
Die amerikanische Psychologin kennt sich besonders gut aus bei den speziellen Kindern und gibt eine kurze, aber informative Information für Eltern und Therapeuten über den Umgang mit perfektionistischen und frühreifen Kinder.
 
Markus Schulte-Hötzel: Spielen – was ist das eigentlich? S. 17-19
Der Autor, Logopäde und Theraplay Therapeut wollte es genau wissen und machte eine Umfrage, was Menschen unter spielen verstehen. Seine spannenden Ergebnisse präsentiert er hier. 

 

Heft 37, 2005
Ulrike Franke: Philipp wacht auf. Ein autistisches Kind findet Freude an der Interaktion S. 4-8
Hier wird die Theraplay Therapie des  3-jährigen deutsch-thailändischen Philipp beschrieben, der Anfang mit dem Versuch, die Therapeutin wegzuschieben, das Weinen, sich Wegdrehen bis hin zu einer vertrauensvollen Beziehung, die gemeinsames Spielen und einen Ansatz für Sprache einschließt.
 
Ulrike Franke: Therapieziele bei autistischen Kindern und wie man sie erreicht S. 9-11
Eine interaktive Therapie braucht spezielle Therapieober- und Unterziele, die hier systemisch aufgelistet und mit Beispielen sichtbar gemacht werden.

Karen Stagnitti: Das „Learn-to-Play-Program“ und ein Fallbericht eines autistischen Kindes S. 12-17
Die australische Ergotherapeutin beschreibt ein besonderes Programm, mit dem autistische Kinder lernen können, zu spielen. Sie zeigt an Beispielen, wie sich autistische Kinder von normalentwickelten Kinder in der Spielentwicklung unterschieden 

Herbert Wettig: International Theraplay Conference am 22.-26 Juni 2005 S. 18-19

Frage-Antwort mit dem Thema: Wie kann ich es erreichen, dass Eltern in Gesprächen zuhören? S, 20

Esther Kuba: Bodenzeit – Eine Therapieform für förderungsbedürftige Kinder  S. 21-27
Die Logopädin und Theraplay-Therapeutin stellt in ihrem Artikel die Struktur des von Stanley Greenspan konzipierten Förderansatz vor, der weit gespannt vielen Kindern helfen kann

Heft 38, 2006
Norma Finell: Theraplay in einem Heim für Adoptions- und Pflegekinder S. 4-5
Die amerikanische, inzwischen verstorbene Therapeutin berichtet von ihren Erfahrungen mit Theraplay in einem Kinderheim

Dafna Lender: Theraplay bei Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom (FAS) S. 6-8
Die Theraplay Ausbilderin aus Chicago beschreibt das häufig auftretende, aber selten diagnostizierte FAS und wie Theraplay diesen Kindern helfen kann, was beachtet werden muss.

Elisabeth Steudel: Fühlen, lachen, hören oder Hakan erspielt sich Selbstvertrauen S. 9-14
Die Theraplay Therapeutin und Erzieherin erzählt von den Besonderheiten, auf die man bei hörgeschädigten Kindern beachten muss, wenn man sie behandelt. Sie stellt Hakan vor, den sie mit anderen Kindern zusammen in einer Theraplay-Gruppe behandelt.

 
Barbara Friedrich: Vom Lachen S. 15-18
Hat man mit Kindern zu tun, spielt das Lachen eine überragende Rolle. Kinder sind Lachkünstler und die Autorin lässt uns an dem Spaß teilhaben.

Ulrike Franke: Andreas, ein Kind mit der Diagnose Hochbegabung bei Theraplay S. 20-24
Hochbegabte Kinder haben es nicht einfach, das zeigt die Autorin in ihrer Falldarstellung des 4-jährigen hochbegabten Andreas, dem sie das unbeschwerte interaktive Spielen nahe brachte, so dass er einen Ausgleich für seine kognitiven Aktivitäten hatte.  

 

Heft 39, 2006

Dave Myrow: Theraplay-Spiele  mit Jugendlichen S. 2
Der amerikanische Theraplay Therapeut lässt uns einen Blick tun in seine Spielesammlung für Jugendliche
 
Randy Lee Comfort: Spielen lernen. Spiel-Deprivation bei kleinen Pflegekindern S. 4-7
Der amerikanische Autor beschreibt in seinem Artikel, warum Pflege- und Adoptivkinder Probleme beim Spielen haben und was wir Erwachsenen tun können, um ihnen zu helfen, spielen zu lernen.

Frage-Antwort: Warum halten sich kleine Kinder beim Guckuck-da selbst die Augen zu? S. 8
Die Gründe dafür finden sich in der kindlichen Entwicklung. Ich bin nicht da, wenn ich mir die Augen zuhalte und nichts sehe!

Anne Lessander: Hintergründe autistischer Störungen und die Schlüsselfunktion von Theraplay S. 9-13
Die Autorin hat sich für ihre Diplomarbeit sehr gründlich mit Autismus auseinander gesetzt und gibt hier eine Zusammenfassung ihrer Erkenntnisse wieder, anschaulich gemacht an der Behandlung des kleinen Malte.

Evangeline Munns: Gruppen-Theraplay mit Eltern und ihren Vorschulkindern  S. 14
Ganz praktisch erzählt die erfahrene canadische Theraplay Therapeutin wie sie Gruppen Theraplay durchführt.

Heidi Macke: Die Reise nach Potsdam. Erfahrungen einer Logopädin mit Theraplay in einer Frühförder- und Beratungsstelle S.15-16)
Von ihren neuen Erfahrungen in einer ihr ganz ungewohnten Institution berichtet die Autorin.  

Athena Drewes: Asiatische Familien bei Theraplay: Kulturelle Unterschiede verstehen  S. 17-19
Die wenigsten TherapeutInnen haben Vorstellungen über die so fernen Kulturen wie sie in Ostasien existieren. Die Spieltherapeutin Drewes berichtet aus ihren Erfahrungen, auf was wir in der westlichen Welt bei der Therapie von Kindern zu achten haben.

Barbara Friedrich: Eifersucht, Neid und Rivalität. Gedanken über den Geschwister- und Elternalltag S. 20-24
In ihrer bekannten Lebendigkeit und Alltagsnähe schildert die Psychotherapeutin Szenen aus dem Familienalltag, in denen die Beziehung zwischen Geschwistern und Eltern im Mittelpunkt stehen.

Renate Stumvoll: Temperament und der schwer fassbare Begriff von Normalität  S. 25-28
Das Konzept Temperament wird angesichts der ICD10 Diagnosen gerade sehr vernachlässigt. Dabei ist er eine Hilfe vor allem für Eltern, Therapeuten und Erzieher, denn er erklärt, ohne zu pathologisieren und ist eine Entlastung und Hilfe.

 

Heft 40, 2006
Diskussion: Therapiematerial  S. 2
Zwei erfahrene Logopädinnen sprechen über Tops und Flops bei den Therapiematerialien.

Manuela Meißner: Theraplay und Unterstützte Kommunikation S.4-10
Welchen Stellenwert unterstützte Kommunikation bei kleinen nichtsprechenden Kindern hat und wie man die Gebärden auch in Theraplay einbaut beschreibt der praxisnahe Artikel, ergänzt durch eine Kasuistik.

 
Karin Moser: Wer wird jetzt in den Raum gerollt? Gruppen-Theraplay mit Vorschulkindern S. 12-17
Dieser Artikel informiert über die Grundlagen von Gruppen-Theraplay, zeigt auf, welche Kinder von dieser Therapieform profitieren und gibt Anregungen für die jeweiligen Spiele und Rituale.

Barbara Friedrich: Stolz oder: Wie Julian vor dem Spiegel seine Männlichkeit bejubelt S. 18-20
Die Autorin beschreibt in einer entzückenden Geschichte das Wachsen und wieder Vergehen des Stolzes des fünfjährigen Julian und erklärt die Mechanismen und die Bedeutung dieses Gefühls.  

Ulrike Franke: Sind die Jungens nicht für die Schule geeignet oder ist es umgekehrt? S. 21
Jeder weiß, meist mögen Jungen Schule nicht so sehr und entsprechend negativ verlaufen diese Schulkarrieren . Dass es Möglichkeiten gibt, Jungen den Schulbesuch schmackhafter zu machen, zeigt dieser Artikel.

Joachim Bauer: Wo Vertrauen entsteht S. 22-23
Abdruck aus dem Buch „Prinzip Menschlichkeit.

Was mache ich, wenn...einem ein lebhaftes Kind das Heft aus der Hand nehmen will? S.

Heft 41, 2007
Jasmin Over: Spielfavoriten S. 2
Die erfahrene Logopädin stellt hier das Thema Spiele in den Vordergrund und zeigt, welche sich sehr bewährt haben.

Ulrike Franke: Thomas findet zur Sprache. Theraplay bei Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerung  S. 4-10
Dieser Artikel erklärt anhand von Thomas Theraplay Geschichte, wie Theraplay mit seinen vielen Aspekten die Sprache des Kindes anregt, herauslockt  und beschreibt die Veränderungen im Laufe der Zeit. 

Ruth Weiffen: Spricht er immer noch nicht? Wie Thomas‘ Mutter seine Theraplay Behandlung erlebte. S. 11
Nach dem Behandlungsbericht folgt hier die Stellungnahme der Mutter von Thomas zu der Therapie und ihrer Vorgeschichte. 

Esther Kuba: Cornelius. Wie eine Sprachentwicklungsverzögerung zur Ausgrenzung und Ausgeschlossenheit führt S. 12-13
Dieser Artikel zeigt auf, wie wichtig die Diagnostk für Sprachverständnisstörung ist, denn eine entsprechende Störung wirkt sich auf das Sozialverhalten und die Interaktion mit anderen aus.

Barbara Friedrich: Krimskrams und Sammelsurium oder: Alles ist wichtig und nichts ist nur Müll S. 14-16
Wieder ein Blick in die Familien, diesmal unter dem Fokus aufräumen, wegwerfen, sammeln.

Ulrike Franke: Über das Sprachverständnis, seine Untersuchung und Behandlung – mit Theraplay S. 17-22
Dass sich hinter einem auffälligen Verhalten eine Sprachverständnisstörung verstecken kann, zeigt dieser Artikel, aber auch, wie Theraplay auf diese Problematik eingehen kann.

Was mache ich, wenn.... ein stilles Kind plötzlich einen richtigen Widerstand zeigt? S. 23
Hier wird die Situation der Blickkontakt vermeidenden Theresa aufgezeigt, die plötzlich mit einem richtigen Widerstand überrascht.

Ulrike Franke: Was ist unfair? S. 24-25
Die Autorin hat Kinder unterschiedlichen Alters gefragt, was für sie fair bzw. unfair bedeutet. Die überraschenden Antworten lesen Sie hier.

Frage – Antwort: Wieso sind kleine Kinder so stark von elektrischen Geräten fasziniert? S. 26

 

Heft 42, Juni 2007
Diskussion: Wie können Eltern ihre bilingualen Kinder sprachlich fördern? S. 2

Heidi Macke: Lauras Weg aus ihrer eigenen Welt zu uns. Die Verbesserung der Aufmerksamkeit durch Theraplay-Interventionen  – Teil 1 S. 4-11
Die 3;6 Jahre alte entwicklungsverzögerte Laura vergisst viel, sie ist meist in ihren Gedanken und nimmt die Außenwelt nur sehr bruchstückhaft wahr. Die Theraplay Therapeutin Heidi Macke untersucht sie und ihre Eltern anfangs und am Ende mit der Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode, und beschreibt die 23 Stunden Theraplay-Therapie mit ihr.
 
Anne Zöllner-Deschner: Merhaba! Erfahrungen mit türkischen Familien im logopädischen Alltag, S. 12-13
Die Logopädin gibt einen Ausschnitt aus ihren Erfahrungen mit türkischen Familien in der Logopädie 

Eszter Balas: Das Verhältnis der Mütter, zum Stottern, zum Kind und der Therapie, S. 14-16
Das Selbstbild der Mütter steht im Mittelpunkt der Ausführungen der ungarischen Therapeutin und wie es sich verändern lässt. 

Barbara Friedrich: Elternproblem-Kinderproblem. S. 17-20
Die Autorin beschreibt wieder einmal in kleinen Geschichten von den unterschiedlichen Denk- und Fühlweisen, die Eltern einnehmen können und welche Zusammenhänge zu den Kindern zu finden sind.

Barbara Lleras: Spiegelung Affektregulierung Selbstregulierung Mentalisierung S. 22-23
Alle vier Begriffe sind zentral in der Entwicklungspsychologie kleiner Kinder, die Autorin definiert sie und erklärt, in welchem Zusammenhang sie zueinander stehen.  

Was mache ich, wenn...(Barbara Lleras)
In der Antwort auf die Frage im letzten Heft ging es um die passive 5-jährige Theresa, die plötzlich und unerwartet beim Fußbild Widerstand zeigt. Hier ist Flexibilität gefragt! Die neue Frage stammt von Barbara Lleras und handelt von Daniel, der einfach kein Chequeo mit sich machen lassen will.   

Heft 43, November 2007
Heidi Macke: Lauras Weg – Teil 2 S. 4-6
In diesem 2. Teil der Geschichte von Laura beschreibt die Logopädin und Theraplay -Therapeutin die spannende Theraplay Gruppentherapie mit fünf Kindern.

Heike Giskes: Vater und Sohn finden zusammen S. 7-9
Die Autorin erzählt von Kevin  in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und wie sie durch Theraplay Sitzungen die Beziehung zu seinem Vater immer besser wird, sodass sie auch Probleme gemeinsam lösen können.  

Alice Shannon: Ein Team „zähmt“ das Kindergartenkind Benjamin S. 10-12
Ein aggressives Kind im Kindergarten? Die amerikanische Autorin beschreibt, wie man es durch Bündelung von Fachkräften unter Einbeziehung der Mutter schaffen kann, Lösungen zu finden, damit das Kind nicht auf einen schlimmen Weg kommt und die Erzieherinnen erleichtert sind. 

Barbara Friedrich: Hellsehen, Gedankenlesen, Telepathie und so S. 13-17.
Die Autorin berichtet von Gedanken zu vielleicht gar nicht so ungewöhnlichen Erfahrungen, die sich bei näherer Betrachtung auch verstehen lassen.

Phyllis Booth: Die derzeit besten Theraplay Techniken S. 18-22
Jede Therapie lebt und entwickelt sich weiter. So auch Theraplay. Die „Grand Dame“ von Theraplay reflektiert die Veränderungen in den letzten Jahren und zeigt auf, woher sie kommen. 

Frage – Antwort: Landzeitfolgen von Traumata S. 23

Was mache ich, wenn... (B. Lleras) S. 24
Die Therapeutin berichtet, was sie mit Daniel, der das Chequeo verweigert, macht und stellt die Frage nach dem 5-jährigen Alexander, der alles alleine machen will.   

Bericht von der Theraplay Conference 2007 in Chicago

Das besondere Kinderbuch

 

Heft 44, Februar 2008
Ulrike Franke: Was so alles passiert an einem Tag. S.4-9
Die Autorin erzählt  die Therapiegeschichten von sechs ganz unterschiedlichen Kindern, die sie mit Theraplay behandelt. 

Karin Moser: Synchron Theraplay S. 10-12
Die Theraplay Therapeutin berichtet, wie sie beim Hausbesuch bei einer Familie die Mutter und den Bruder des zu behandelnden Kindes einbezieht und eine Kombination von Gruppen- und Einzeltheraplay findet.  

Barbara Friedrich: Langeweile S. 14-16
Barbara Friedrichs Gedanken zu einem ungeliebten Zustand sind höchst unterhaltsam und gleichzeitig auch informativ. Keine Chance für Langeweile!

Adam Cox: Die acht schlimmsten Fehler, die Erwachsene mit schweigsamen Jugendlichen machen S. 18-19 Die meisten Menschen sind unsicher angesichts männlicher Jugendlicher. Der Autor hilft und sagt, was man tunlichst vermeiden sollte.

Ulrike Franke: Und wie wird es später sein? Zukunft behinderter Kinder planen S. 20-21
Solange behinderte Kinder noch klein sind, ist klar, was sie machen können, da hilft der Staat und die Kostenträger. Aber die Gedanken ans Erwachsenenalter machen Sorgen. Ideen und Bilder dafür liefert dieser Artikel

 
Claudia Breßler: Theraplay und die taktil-kinästhetische Stimulation nach Kesper S. 22-23
Die Autorin stellt hier eine Verbindung zwischen beiden Therapieansätzen  her und zeigt, wo sie sich ergänzen und überlappen.

Ulrike Franke: „Was ist deine Lieblingsfarbe?  S, 24
451 Kinder unterschiedlicher Altersstufen hat die Autorin nach ihrer Lieblingsfarbe gefragt, Die Antworten können Sie hier lesen.

Was mache ich wenn...  S. 25
Barbara Lleras erzählt, wie sie mit dem so stark kontrollierenden Alexander umgegangen ist (s. Nr. 43) und Markus Hötzel berichtet von der mutistischen Sarah, die ihr Gesicht versteckt. 

 

Heft 45 Juni 2008
Ulrike Franke: Was trinken Kinder gerne? S. 2
Die Autorin hat eine Umfrage unter 146 Kindern gemacht, was sie am liebsten trinken, teilt ein in Jüngere und Ältere.

 
Ulrike Franke: Bummm! Explosionen um Kinderzimmer. Warum Kinder außer sich geraten und wie man helfen kann S. 4-10
Wenn Menschen außer sich geraten, ist das erschreckend. Und das ist auch so bei Kindern. In diesem Artikel finden Sie neben hilfreichen Erklärungen auch konkrete Vorschläge, wie man mit explosiven Kindern umgehen kann, ohne dass man sich zurückzieht oder in einen Kampf gerät. 

Jukka Mäkälä: Herz ist gefragt. Theraplay in SOS Kinderdörfern S. 11-14
Der finnische Autor beschreibt, wie die Hilfe in SOS Kinderdörfern durch Theraplay organisiert ist.

 
Elke Fuhrmann: Gruppen-Theraplay mit Senioren und Kindern im Alter von 3-6 Jahren S. 14-15
Nach einer kurzen Beschreibung des Settings erklären die lebendigen Bilder mehr als Worte, wie das zusammen spielen von Senioren und Kindern bei den Sitzungen abläuft.

 
Barbara Friedrich: Der ultimative Elterntröster S. 16-22
Viel Verständnis zeigt die Autorin für die kleinen und großen Sorgen von Eltern. Ob mit kleinen oder großen Kindern, ob es um Nacktheit oder Stützen, oder um Ängste handelt, alles bedenkt sie liebevoll.

Was mache ich, wenn....  S. 22
Barbara Lleras berichtet, was sie mit der mutistischen Sarah macht und Markus Hötzel stellt eine neue Frage zu dem pfiffigen Philipp, der ihn beim Eisenbahnspiel provoziert.

Sylvia Meise: Memory Talk: Wie Erinnerungen entstehen S. 23-25
Die Autorin berichtet, dass Erinnerungen abhängig sind von der Kommunikation darüber und sie zieht den Schluss, dass wir viel mit den Kindern sprechen müssen über die Geschehnisse des gemeinsamen Lebens, Eine wichtige Anregung für Eltern.

 

Heft 46, November 2008
Claudia Copar: Jan, ein autistisches Kind bei Theraplay, u. Interview mit der Theraplay Therapeutin S. 4-10
Dieser Artikel ist die Zusammenfassung einer logopädischen Abschlussarbeit  und er untersucht, wie sich Theraplay bei einem autistischen Kind anwenden lässt, wie eine solche Therapie aufgebaut wird. Dazu interviewt sie die behandelnde Logopädin und Theraplay Therapeutin Barbara Lleras.
 
Ulrike Franke, Barbara Friedrich: Abbruch. Ein schriftliches Gespräch über ein tabuisiertes Thema S. 12-18
Für fast alle Therapeuten eine schwierige Situation, wenn die Therapie abgebrochen wird. Es wird ein bisschen leichter, wenn man eine erfahrene Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin hat, die hilft, Antworten auf die Fragen, die hinter dem Abbruch einer Autismustherapie stehen können, zu finden.

Britta Schirmer: Schau mich an, wenn du mich liebst. Blickkontakt und frühkindliche Entwicklung. S. 19-25
 Dass Blickkontakt eine wichtige Funktion in der Interaktion hat, ist unbestritten. Die Autorin geht nun näher darauf ein und beschäftigt sich mit dem Problem Blickkontakt bei autistischen Menschen und welche Konsequenzen ein gestörtes Blickkontaktverhalten hat.

Was mache ich, wenn... (Hötzel/Brand) S. 25
Markus Hötzel löst die Frage aus Heft 45 auf, wo Philipp in dem Spiel „Eisenbahn“ provokativ Gegenstände statt Tiere mit nimmt. Während Helga Brand Robert vorstellt, der wenig konzentriert ist, aber doch bald in die Schule kommen soll. Wie geht sie in diesem Falle vor? Das nächste Heft klärt es. 

 

Heft 47 Februar 2009
Verena Hasselbach: Muhammed Ali – Kleiner „Bocker“ ganz groß S. 4-6
Erst drei Jahre ist der türkische Muhammed Ali, in seiner Sprachentwicklung zurück und groß darin, sich zu verweigern. Die Logopädin und Theraplay Therapeutin aber stellt sich und erzählt von Diagnostik und Behandlung dieses Kindes.
 
Ulrike Franke: Über die Affektregulation beim Erwerb der sozialen Kompetenz und die Rolle der beiden Hemisphären S. 7-11
Viele entwicklungsverzögerte, verhaltensauffällige und emotional gestörte Kinder haben Probleme mit der Affektregulation. Die Autorin beschreibt die Entwicklung der Affektregulation, wie man dabei helfen und unterstützen kann  und welche Rolle die Hemisphären dabei haben. 

Doris Melchart: Was geht da drinnen vor? S. 12-13
D. Melchart macht eine Zusammenfassung des Kapitels über die soziale und emotionale Entwicklung aus dem Buch von Lise Eliot.

Antje Coffier: Noel ein Lausejunge. Theraplay aus Sicht eines Kindes. S. 14-15
Die Autorin versetzt sich in die Situation des 8-jährigen Noel und beschreibt, was er denkt und vermutlich fühlt angesichts der Theraplay-Therapie

Barbara Friedrich: Trost S. 16-20
In diesem Essay geht es um dieses oft hilfreiche Gefühl, was aber auch, so die Autorin, eine ganz andere Seite hat.

Adam Cox: Projekt 360 Grad. „Abenteuer Selbstbewusstsein“ in einer Mittelschule S. 22-23
In diesem Artikel geht es um ein Gruppenprojekt, das insbesondere Selbstbewusstsein in Klassen oder ähnliche Arbeitsgruppen bringen soll. Es ist besonders für die 6.-8. Klasse geeignet, weil in diesen Altersgruppen wichtige Schlussfolgerungen bezüglich Identität, Fähigkeiten und  Status gezogen werden.

Ulrike Franke: Lobhudelei bringt Kinder nicht weiter S. 24-25
Lob wird oft entweder gar nicht oder in Hülle und Fülle ausgeschüttet. Die Autorin lässt erkennen, wie Lob und Anerkennung wirken kann und vor allem, wo und wie es nicht wirkt.

Was mache ich, wenn... (Brand/Brand) S. 25
H. Brand löst die Frage auf, was man mit Robert, dem „Clown“ machen kann und was dahinter steckt. Die neue Frage beschäftigt sich mit der bisher so kontrollierenden Anna, die nun plötzlich schlaff und müde wirkt.    

Heft 48 Juni 2009
Ulrike Franke: Robin – Intensiv Theraplay mit einem kleinen schwer beeinträchtigten Kind, S. 4-7
Robin ist ein 3;9 Jahre altes Kind mit einer Trisomie 21 und einem Krampfleiden (West Syndrom), außerdem bestand ein Verdacht auf Autismus. Der Artikel beschreibt den Ablauf der 10, innerhalb einer Woche stattfindenden Theraplay-Behandlungen und die wahrgenommenen Veränderungen.  

Ulrike Franke: Wie nötig sind therapeutische Angebote für psychische Auffälligkeiten? S. 8-9
Dieser Bericht beschreibt die BELLA-Studie des Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-.Instituts.

Markus Schulte-Hötzel: Frei von Erwartungen. Theraplay für Kinder mit selektivem Mutismus. S. 10-12
Der Artikel beschreibt die therapeutischen Grundlagen von Theraplay bei mutistischen Kinder und zeigt Unterschiede zu anderen Verfahren auf.

Elisabeth Steudel: Der Tropfen auf den heißen Stein oder: Wie Kevin mich zum Schwitzen und Nachdenken gebracht hat. S. 13-16
Die Autorin, Erzieherin und Theraplay Therapeutin beschreibt den Verlauf der Theraplay-Therapie mit dem 6-jährigen sehr dominant-aggressiven Kevin und ihre Bemühungen, Kontakt und eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

Barbara Friedrich: Angst S. 20-24
In diesem Essay beschreibt die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin anschaulich in Geschichten und Episoden über Aspekte dieses Gefühls.

Heft 49 November 2009
Christiane Bauer: Ich schaffs. Teil 1 S. 4-7
Die erfahrene Sozialpädagogin und Coach beschreibt hier die Grundlagen des lösungsorientierten Programms „Ich schaffs“ 

Ulrike Franke: Bereit – Einblick in die dritte Theraplay Stunde mit Carolin  13 Jahre alt. S. 8-10
Das Stundenprotokoll zeigt auf, dass und wie man Theraplay auch mit Jugendlichen durchführen kann.

Britta Schirmer: Die Zusammenarbeit mit den Eltern S. 12-18
Dieser Artikel beleuchtet Schwierigkeiten und Lösungen von Eltern mit behinderten Kindern und skizziert Ansätze in der Elternarbeit.

Frage und Antwort  S. 11
Ulrike Franke antwortet auf die Frage einer Therapeutin, wie sie einem Adoptivkind Fürsorge nahe bringen kann, wenn dieses solche Art von Interaktion ablehnt.  

Barbara Friedrich: Freude S. 19-24
Freude hält man meist für kein Thema, das bedacht werden muss. Es ist positiv. B. Friedrich zeigt in ihrem Essay, wie Freude aussehen kann und warum manche Menschen wenig Freude zeigen und empfinden können.

Heft 50 Februar 2010
Christiane Bauer: Ich schaffs Teil 2 S. 4-7
Der 2. Teil des Artikels stellt die Stufen dar, die man mit diesem Programm mit dem Kind durchläuft, damit es etwas Neues erwerben und lernen kann.

 
Ulrike Franke: Darf ich vorstellen? Kinder mit Asperger Syndrom S. 8-13
Es geht hier um die Theraplay-Therapieverläufe der zweier Jungen und einem Mädchen mit Asperger Syndrom, die unterschiedlich verlaufen und auch unterschiedliche Ergebnisse aufweisen. Gemeinsam haben alle drei: Sie sind verändert.

Gayle Lindenfield: Zeichen der Selbstsicherheit 50, 14
Die Autorin benennt 10 Zeichen, an denen man einen selbstsicheren Menschen erkennen kann.

Ulrike Franke: Specialisterne - ein Unternehmen, in dem Autisten arbeiten S. 15
Die Autorin stellt ein dänisches Unternehmen vor, das vorwiegend Autisten einstellt, weil diese ihre besonderen Fähigkeiten im Computerbereich  gut einsetzen können. 

Ulrike Franke: Drei weit verbreitete Autismustherapien: ABA, DIR, RDI S. 16-21
Dieser Artikel bietet eine kurze Übersicht über die im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannte Autismustherapien Applied Behavior Analysis, Developmental Individual Difference und Relationshop Based Therapy.

Barbara Friedrich: Ein Lob der Faulheit? S. 24-27
Faulheit hat einen schlechten Ruf, die Autorin zeigt, dass es auch die andere Seite, die positive dafür gibt,

Fragen - Antworten: Wirkung von Verslein. Die rechte Hemisphäre

 

 

Heft 51 August 2010
Monika Saak: Expedition zum Mount Everest. S. 4-8
Die Autorin erzählt die Theraplay Geschichte des 4-jährigen Tom, dessen sprachlichen Probleme in den Hintergrund rücken – die Mutter und die Mutter-Kind-Beziehung zeigt sich als große Hürde und stellt die Therapeutin vor ungewohnte Aufgaben.

Traumatische Beziehungserfahrungen brennen sich direkt in das kindliche Gehirn ein. Interview mit Allan Schore S.10-12

 

Ulrike Franke: Lügen, Stehen und Essen horten S. 13
Diese Verhaltensweisen bei seelisch belasteten Pflege- und Adoptivkindern können einen verstehbaren Hintergrund haben, beschreibt die Autorin in diesem kleinen Artikel.

Phyllis L. Strauß: Theraplay und EMDR. Wie Trauma-Arbeit und kindliches Spiel zusammen kommen S. 14-18
Die israelische Psychotherapeutin beschreibt in diesem Artikel ihr Vorgehen mit traumatisierten Kindern. Sie können profitieren von der EMDR Methode zusammen mit dem liebevoll-fürsorglichen Theraplay Ansatz.

Frage-Antwort: Antwort auf die Frage "Wie lässt sich erklären, dass Kinder bei Theraplay ruhiger werden?" S. 18

Perrv et al.: Vernachlässigung im Kindesalter S. 19
Vernachlässigung, die häufigste Form der Kindesmisshandlung muss mehr in den Fokus rücken, denn sie schadet Kindern nachhaltig. Der Artikel listet die verschiedenen Formen auf.  

Wolfgang Briegel: Theraplay bei reaktiver Bindungsstörung. Ein Fallbericht S. 20-24
Der Autor berichtet über den 9-jährigen, im Heim lebenden Fabian mit einer Bindungsstörung. Er beschreibt seine Vorgehensweise mit Theraplay. 

Hinweise zum Umgang mit traumatisierten Kindern S. 25

Frage – Antwort: Wenn Kinder am Ende der Therapie Theater machen – was kann die Therapeutin tun? 51, 29

 

Heft 52, November 2010
Jenny Winnig: Theraplay mit Migrantenfamilien im SPZ in Berlin-Neukölln S. 4-7
Kulturell bunt geht es an Jenny Winnigs Arbeitsplatz am SPZ zu, aber passt Theraplay zu den so unterschiedlichen Familien? In kleinen Geschichten berichtet sie über ihre Erfahrungen.

    
Hanne Wilder: Giftige Spiele S. 8-9
Die Autorin arbeitet  anhand der nondirektiven Spieltherapie mit einem  vierjährigen Mädchen mit einer Artikulationsunsicherheit, die aber durch eine Verhaltensauffälligkeit nicht behandelbar ist.

Jim Levine: Wie nur Machtkämpfe vermeiden??? Das oppositionelle Kind ins Boot holen. S. 10-12
Der amerikanische Therapeut hat ein Herz für oppositionell sich verhaltende Kinder. Er geht in seinem Ansatz darauf ein, dass er diese Kinder an dem Therapieplan sich mit beteiligen lässt und gibt praktische Ratschläge, wie Eskalationen verhindert werden können.

Perry, B.D.: Neugierde - der Antrieb der Entwicklung S. 14-15
Fragen Kinder ihren Bezugspersonen „Löcher in den Bauch“, wird das manchmal als nervig betrachtet. Perry zeigt in seinem Essay, dass Neugierde die Entwicklung von Kindern enorm anregen kann.

Sylke Anderseck: Haim Omer: "Ich erfülle nur meine Pflicht." Gedanken zur neuen Autorität. S. 16-19
Eine CD mit einem Vortrag des israelischen Experte hat die Autorin, die in der Jugendhilfe tätig ist, sehr angeregt und so beschreibt sie, durchsetzt von eigenen Erlebnissen Omers Ansatz. 

 
Steinke, M.: Das Persönliche Budget – erklärt anhand von zwei Fallbeispielen S. 22-24
Der Staat unterstützt Menschen in besonderen Situationen. Neu ist, dass das zur Verfügung stehende Geld von den Betroffenen selbst eingeteilt und ausgegeben werden kann. Die Juristin Steinke erklärt, was dabei zu beachten ist. 


Heft 53 Februar 2011
Ulrike Franke: Haben wir es jetzt bequem? Sitzpositionen und Settings in der Familien-Theraplay Therapie S. 4-9
Die Autorin beschreibt die Möglichkeiten, wie Bezugsperson und Therapeutin dem Kind in der Theraplay-Therapie eine passende räumlich-physische Umgebung schaffen können, welche Vor- und welche Nachteile die jeweilige Position hat. Reich bebildert!

  
Adam Cox: Die Wahrheit über lügende Kinder S. 10-14
Lügen soll man nicht, aber es gibt kaum jemand, der es nicht tut. Wie mit dieser Ambivalenz umgehen? Der Autor reflektiert  diese Frage und die Herausgeberin ergänzt mit einer Befragung von 37 5-10 jähriger Kinder über das Lügen.

 
Ulrike Franke: David sagt nein! Und dann? Eine Stundenvignette S. 15-18
Diese bebilderte Skizze beleuchtet einen möglichen Umgang mit der vehementen Verneinung eines 5-Jährigen. 

Ulrike Franke: Dicke Kleinkinder S, 19-22
Das Problem, dass Kinder zu dick werden, besteht vorwiegend in unserer westlichen Zivilisation. Dieser Artikel wirft einen Blick darauf, wie Kinder das Essen sehen, wofür es von den Eltern eingesetzt wird. Eine Falldarstellung beschreibt das konkrete Vorgehen bei Clara, die einfach immer und viel essen möchte.

Dorothea Roller: Das ernsthafte Bedürfnis nach Spielen S. 23-26
Dieser Artikel versucht die Theorie zu untermauern, dass freies Spiel also das Fantasiespiel wichtig für eine soziale und kognitive Entwicklung ist.
 
Heft 54 Juli 2011
Ulrike Franke: Wo bist du? – über die vielfältigen Aspekte des Versteckens bei Kindern  S. 4-11
Im Spiel kleiner Kinder ist das Guckuck-da ein Ritual, das offensichtlich gleich ist in den verschiedensten Kulturen. Es macht den Kindern Spaß und ist gleichzeitig ein Element der Regulation der Nähe, dient aber auch dem Aufbau der Objektpermanenz. In diesem praxisnahen Artikel bekommen die Leser viele Anregungen, wie man aufbauen und variieren kann.

Birgit Kramer: Resilienz – was unsere Psyche stark macht S. 13-15
Resilienz ist Spannkraft, Elastizität, Beweglichkeit und hat im Umgang mit Menschen eine große Bedeutung. Niemandem hilft es, in den Fehlern herum zu bohren, wir wissen, dass das Referieren auf die Fähigkeiten sinnvoller und hilfreicher ist, Dieser Artikel beleuchtet kurz zusammengefasst die wichtigsten Elemente der Resilienz. 

 
Perry: In Einklang sein – dem Rhythmus des Kindes folgen S. 16-17
Viele Erwachsenen ist der wichtige Aspekt des inneren Rhythmus nicht bewusst. Der Artikel geht auf diesen Aspekt bei Kindern ein und verhilft zu mehr Aufmerksamkeit auf den individuellen Rhythmus des Kindes. Unverzichtbar für die Empathie.  

NSCDC: Es ist die emotionale Entwicklung, die die Architektur der Gehirne von Kindern baut S. 18-20
Unsere Gesellschaft heute ist ganz auf die kognitive Entwicklung konzentriert. Die neueren Forschungen aber zeigen, dass es die emotionale Entwicklung ist, ohne die die kognitive nicht gelingen kann.

Frage-Antwort: Was tun mit einer Mutter, die im Gespräch nicht aufhört zu reden. Was ist da los? S. 21

Ulrike Franke: Wie sind berühmte Menschen aufgewachsen? Aus einer Studie über das Leben von 400 berühmten Menschen des 20. Jahrhunderts S. 22-23
Aus den Lebensläufen berühmter Menschen geht hervor, dass sie fast alle kein einfaches Leben hatten – trotzdem oder vielleicht deswegen (?)  einen besonderen Weg eingeschlagen haben oder eindrucksvolle Fähigkeiten ausgebildet haben.  Entlastung für sehr besorgte Eltern!

Ulrike Franke: Aspi Rafael in der Schule  S. 24-25
Noch gehört das Wissen, wie Asperger Autisten denken und die Welt wahrnehmen, nicht zum Allgemeingut. Daher ist es sinnvoll, eine Lebensumwelt, wie die der Schule zu beleuchten und aufmerksam machen auf die möglichen Missverständnisse.

 
Heft 55 Oktober 2011
Ulrike Franke: Gesehen werden. Aspekte aus der Theraplay Therapie S. 4-7
In Zeiten, wo alles schnell gehen muss, kommt das genaue Hinsehen und den anderen wahrnehmen oft zu kurz. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung des Gesehen-werdens und die Folgen des Nichtgesehen werdens.

 
Doris Melchart: Nichtsprachliche Lernstörungen S. 8-12

Die Autorin beschreibt die oft nicht beachtete nichtsprachliche Lernstörung in ihren Erscheinungsformen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten.

Frage-Antwort: Theraplay mit einer tamilischen Familie? S. 13

Hier geht es um die Frage, ob etwas dagegen spricht, mit einer tamilischen Familie Theraplay zu machen. J. Winnig erklärt, wie sie es macht.

Angelika Langenhorst: Ene mene Zauber meck – Autismus Symptome durch Theraplay weg? S.14-18
Die Autorin beschreibt ihre Geschichte der Theraplay Therapie mit dem vierjährigen Kai, der eine autistische Symptomatik zeigt. Die Besonderheit war eine intensive Behandlungswoche zwischen ihren wöchentlichen Behandlungen. .   

Ulrike Franke: Das kurze Leben der Diagnose „Asperger“ S. 19-21
Nachdem die Asperger Autisten erst seit kurzem entdeckt wurden, denkt man schon wieder daran, diese Diagnose in die allgemeine Autismus-Schublade zu stecken. Die Autorin beschreibt die wichtigste Symptomatik und liefert Beispiele aus der Praxis.

Eva Peetz: Über den Versuch, aus einem Engelchen ein Teufelchen zu machen. S. 22-24
Wie schwierig es sein kann, für ein behindertes Kind eine passende Schule zu finden erzählt uns die Mutter von Thomas. Der Übergang vom integrativen Kindergarten auf eine Förderschule mit Schwerpunkt „Geistige Behinderung“ gestaltet sich ungeheuer schwer.
 
 
Heft 56 Februar 2012
Perry, B.: Jedem Kind seinen Platz, seine Nische! S. 4-5
Egal was, irgend eine Begabung und Besonderheit hat jedes Kind, erklärt der Autor und die lohnt sich, aufzuspüren und zu pflegen.

Monika Müllauer-Pröll: Hat die Bindungstheorie wirklich Gültigkeit? S.7-9
Die österreichische Autorin lässt uns einen Blick auf die aktuelle spannende Debatte über die Bindungstheorie werfen, die vor einem Jahr bei einer Tagung in den USA zwischen den Professoren Siegel und Kagan ausgebrochen ist.

Brisch, H: Bindungsstörungen – genauer kategorisiert S. 10-11
Der Bindungsfachmann hat Bindungsstörungen nochmal in acht verschiedene Gruppen unterteilt.  

Frage-Antwort: Was sind Ampelkinder und wie geht man damit um? S. 11

Karen Buckwalter: Wenn Sie an ihre eigene Kindheit denken... Hilfe für Theraplay Therapeuten durch das Adult Attachment Interview S. 12-16
Seit einigen Jahren wird davon gesprochen, dass die Erfahrungen, die Eltern mit ihren Eltern gemacht haben, auch einen Einfluss haben, wie sie mit ihren eigenen Kindern umgehen. Als Instrument hat sich das AAI dazu hervorgetan, das hier vorgestellt wird. (Übersetzung Ilka Krenn) 

Frage-Antwort:  Was mache ich mit Kindern, die schnell keine Lust mehr zum weiter spielen haben? S. 16-17

Katrin Juranek-Hosenmann: Von der Schwierigkeit, Autismus zu diagnostizieren S. 18-21
Diesem Vortrag liegt eine Radiosendung von Greenspan zugrunde, der genau auf die Probleme bei der Diagnostik von Autismus hinweist, die Symptome unterschieden wissen will in primäre und sekundäre. Dann wirft er noch einen genauen Blick auf die Art der angebotenen Therapien.  

Christine Culp: Wie sich Kinder in unterschiedlichen Kontexten entwickeln S. 22-25
Ostasien ist weit weg, da ist es wichtig, Informationen zu bekommen, wie z.B. japanische Kinder erzogen werden und auf welche Verhaltensweisen die Eltern dort Wert legen, die bei uns ganz unbekannt sind. Mit der Lektüre solcher Artikel lassen sich Missverständnisse abbauen.  

 

Heft 57 2012
Ulrike Franke: Jungen und Emotionen S. 4-5
Manche Jungen, besonders die sensiblen, brauchen Hilfe beim Umgang mit ihren Emotionen, die sie sonst überwältigen und überfordern - eine Art der Affektregulation. 

Block, K.: Theraplay-Intensivwochen im Vergleich S. 6-7

Die Autorin, vergleicht drei verschiedene Theraplay-Intensivwochen, eine mit autistischen Kindern und ihren Eltern, eine in einem Kinderheim und eine in einem Kindergarten.

Franke, Block, Eltern: Eine erlebnisreiche Woche S. 8-13
Dieser Artikel berichtet über die Struktur und Organisation der Autismus-Intensivwoche 2007, um dann die Therapiegeschichte von Patrick anzufügen, eines schwer behinderten autistischen Jungen. Am Ende kommen die Eltern der Kinder zu Wort.  

Berth, F.: Die Aufsteigerrepublik S. 14-15
Auszug aus dem Buch „Die Verschwendung der Kindheit“, wo der Autor sinnvolle Vorschläge macht, wie man sinnvoll die Steuergelder einsetzt und allen was Gutes tut, nämlich in der Errichtung von guten Kindergärten für die sozial Benachteiligten. 

Robby Stolle: Potsdam – wir kommen! Eine Intensiv-Theraplay-Woche in einer Kindertagesstätte S. 16-20
Der Bericht dieser Intensivwoche 2011 wurde von einem Teilnehmer verfasst, R. Stolle. Lebendig skizziert er zuerst Theraplay und beschreibt dann die Struktur und die Erlebnisse ebenso wie die Ergebnisse dieser Woche. 

Frage-Antwort: Beeinflussung der Therapie durch afrikanischen Kultur? S. 21

Beate Pietsch: Theraplay und Trauma S. 22-25
Die Autorin, Logopädin und Theraplay-Therapeutin beschreibt zuerst Merkmale eines Traumas, was es im Gehirn verändert und bedient sich dabei des Modells von P. Levine. Dann folgt die Geschichte eines 6-jährigen Kindes und wie und warum Theraplay für Kinder mit Trauma hilfreich ist,   

 

Heft 58  

Diskussion: Time out oder der stille Stuhl S. 4-5
Acht Fachleute geben ihre sehr unterschiedlichen Antworten auf die Frage, wie und wann man den Stillen Stuhl einsetzen soll oder nicht.

Astrid Gillmeister: Theraplay-Intensivwoche mit Clemens. Ein jugendlicher Autist verändert sich
S.6-8
Die Theraplay-Therapeutin stellt sich in der Intensivwoche der Herausforderung, einen jugendlichen Autisten zu behandeln. Wie geht sie damit um? Kann in einer solch kurzen Zeit eine Veränderung stattfinden? Ihr berührender Bericht gibt die Antworten.

Brigitte Heuser: Erfahrungen mit Theraplay in einer Tagesgruppe S. 9-12
Die Heilpädagogin und Theraplay Therapeutin B. Heuser beschreibt, wie sie Theraplay nach und nach bei immer  mehr Kindern ihrer Tagesgruppe einsetzt und bemerkt, wie sich die sehr unterschidlichen und so ganz unterschiedlich bedürftigen Kinder verändern. Der Lohn: Weniger Spannung und viel mehr Freude und Kooperation.

Monika Saak: Theraplay mit nicht-deutschsprachigen Kindern?! S. 14-16
In einer logopädischen Praxis finden sich immer wieder auch Kinder ein, deren Muttersprache nicht deutsch ist und deren Therapeutin diese, ihre Sprache nicht kennt. Keine einfache Sache, den Kindern die Grundlage für die deutsche Sprache beizubringen. Die Theraplay-Therapeutin M. Saak probierte aus, ob sie diesen Kindern mit Theraplay die sprachliche Basis bieten kann. Die Ergebnisse aber auch die Leichtigkeit und Schnelligkeit, in der Kinder deutsche Anteile angenommen haben, haben sie sehr überrascht.      

Irit Schorr-Sapir: Schulverweigerung S. 18-22
Einen Einfluss darauf zu nehmen, dass Kinder regelmäßig in die Schule gehen, erscheint sowohl Eltern als auch Lehrer eine sehr schwierige Aufgabe. Effektive und geeignete Modelle gibt es im deutschsprachigen Raum bisher noch nicht. Die israelische Psychologin, die aus der Richtung des gewaltlosen Widerstandes kommt, hat eine Vorgehensweise entwickelt, die es, bei einer guten Zusammenarbeit zwischen den Erwachsenen, viel wahrscheinlicher macht, dass Kinder wieder in die Schule gehen.

Frage - Antwort : Warum reden Theraplay Therapeuten auch bei mutistischen Kindern so viel und geben diesen Kindern keinen Raum? S,22

Neue Zeitschrift: Lernen und Lernstörungen S. 35

 

Heft 59

Ulrike Franke: Rehmenbedingungen zur Entstehung von Gewalt - Reagieren auf Gewalt. S.7-9
Dieser Artikel der in Form eines Gesprächs gehalten ist, gibt einen Überblick über die Frage, welchen Anteil die Eltern von aggressiven Kindern und Jugendlichen an dem unerwünschten Verhalten haben, und vor allem, welche Annahmen bei den Interventionen sich als hilfreich erwiesen haben. 

Anne Lessander: Das SAFE Programm S. 10-11
Die Autorin beschreibt dieses bewährte Eltern-Programm zur Förderung einer sicheren Eltern-Kind-Bindung, das von K.H. Brisch konzipiert wurde. Eltern treffen sich in Gruppen vor und nach der Geburt in verschiedenen Modulen, tauschen sich aus und erhalten Hilfe von der Kursleiterin.

Barbara Lleras: Schweigsam bleiben! Der Zwillingspakt S. 12-17
Selbst ein Zwilling beschreibt die erfahrene, in Wien praktizierende Theraplay-Therapeutin die dramatische und spannende Geschichte von Sarah und Nora, die nur zu Hause sprachen, außerhalb wirkte das Angesprochenwerden wie eine Gefahr und rief Erstarrung hervor. Was in der Zeit der Therapie geschah und was sich bei Mutter und Kindern veränderte können Sie hier lesen.

Claudia I.: Hinter den Worten S. 18-19
Claudia I ist die Mutter der Zwillingsmädchen, die von B. Lleras behandelt wurde. Sie schenkt uns einen eindrücklichen Blick hinter die Kulisse einer Familie mit zwei mutistischen Kindern.

Ulrike Franke: Wie ist der Stand der Theraplay-Behandlungen in Deutschland und Österreich? S.20-21 
Grundlage dieses Artikels war eine Umfrage bei Theraplay Therapeutinnen. Die Leserin erhält Informationen zu den Patienten (Alter, Geschlecht, behandelte Störungen) und dem begleitenden Umständen (Ort der Behandlung, Eltern-Kind-Probleme, therapiebegleitende Personen).  

Ulrike Franke: Mobbing S. 22-24
Diesem belastenden und beunruhigenden Phänomen etwas entgegen setzen zu können, ist für alle, die mit Schulkindern zu tun haben, wichtig. Wir sollten die KInder nicht alleine damit lassen. Aber was hilft? Dieser Artikel gibt konkrete Anregungen, die auf Umfragen bei Jugendlichen beruhen.

Interview mit Kindern und Jugendlichen: Wie sollen Freunde sein? S. 25
Vielfältige und sehr unterschiedliche Antworten von Jungen und Mädchen zwischen sieben und dreizehn Jahren, wie sie sich ihre Freunde wünschen und was diese Freunde nicht machen dürfen.   

Frage, Antwort: Wie reagiert man, wenn ein Kind in der Theraplay Therapie die Mutter haut? S. 24

Frage, Antwort: Wann können Kinder lernen zu teilen? S. 25

Vorstellung Zeitschrift: Pädagogik S. 35 
       

Heft 60
O.F. Donaldson: Offen für den Augenblick - Über die Kunst des Spielens S. 4-6
Der amerikanische Autor beschreibt seine Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Kindern und weist auf die Besonderheiten des Spielens hin.

Doris Melchart: Schüchterne Kinder S. 7-13
Das eher alltägliche Phänomen der Schüchternheit, das nicht als Pathologie angesehen wird und dennoch so viele Kinder (und Erwachsene) beeinträchtigt, wird hier von der Autorin vorgestellt und in seiner vielfältigen Erscheinungsweise beschrieben. Aber nicht nur das: Sie gib Eltern und Therapeutinnen konkrete Hilfestellungen, wie sie diesen Kindern helfen können.

Barbara Stroppe: Mama, Mama, eine Straßenbahn! S. 14-18
Im Fokus dieses Artikels steht Jan, ein kleiner Junge, der nur sehr kurz aufmerksam sein kann und Sprache nur unzureichend versteht. Die Autorin beschreibt den Verlauf seiner Therapie und welche Erfahrungen auch sie gemacht hat.   

Frage-Antwort: Wie kann man ängstlichen und kontrollierenden Kindern im Alltag helfen?  S. 22

Christa Ochabauer: Ich seh, ich seh, was du auch siehst... S. 19-21
Die Entdeckung der Spiegelneurone steht in diesem Artikel im Zentrum. Was sie sind und welche Auswirkungen sie auf die Theraplay - Arbeit haben, beschreibt die Autorin in ihrem interessanten und gut lesbaren Artikel.  

Heft 61
Brigitte Guggl: An Tagen wie diesen... S. 4-5
Eine Intensivwoche Theraplay im Sommer 2013 findet auf dem Hof Stephan Echtermeyers in Hünfeld statt. Wie ist sie organisiert? Was ist da los? Die Autorin beschreibt mit Worten, die Bilder zeigen es.

Brigitte Guggl: Bedürfnisse mitteilen, deutich sprechen und angenommen fühlen. Drei Ziele in der Theraplay Intensiv-Woche S. 6-8 
Die Behandlung von den drei sehr unterschiedlichen Kindern  Raphael, Jeremias, Lili Marlen in der Theraplay Intensivwoche 2013 stehen im Mittelpunkt dieses Artikels und werden veranschalicht durch Fotos. 

Esther Kuba: Herzensöffner zu den 'Roots of Empathy' S. 9
Aus Canada kommt ein sehr erfolgreicher, aber auch einfacher Ansatz, Schulkinderfn einen Weg ztu Empathie zu schaffen, indem sie ein Kleinkind mit ihrer Mutter ein Jahr lang regelmäßig beobachten und darüber reflektieren können - Roots of Empathy' heißt er.

Ulrike Franke: Abenteuer Aljoasha. Ein autistischer 7-jähriger Asperger bei Theraplay S. 10-15
Ein sensibler Junge, der am liebsten alleine spielt und sensorisch ganz empfindlich ist, soll in die Schule kommen. Kann Theraplay helfen? war die Frage, die sich die Mutter stellt. Als eine gute Hilfe stellt sich die Einbeziehung des Körpers heraus, neben der Stärkung der Frustrationstoleranz. Und wie geschieht das? Das können Sie hier nachlesen.

Pirjo Tuovila: Mein schwierigstes Kind. Theraplay mit Erik S. 16-18
Besondere Kultur (Roma) schwierige Persönlichkeit, schwieriges Alter (Jugendlicher), schwierige Familienverhältnisse (Stiefgeschwister) trifft auf den Alltag einer Stadt in einem anderen Land. Keiner kommt an Erik heran. Die Theraplay - Therapeutin Pirjo Tuovila versucht es und schildert in ihem spannenden Bericht, wie sie neue Wege gehen musste, um das Vertrauen des Jungen zu bekommen. 

David Myrow: Theraplay Aktivitäten für Schulkinder S. 19-23
Der Autor hat jahrzehntelange Erfahrungen in der Theraplay-Behandlung bei Schulindern und beschreibt 9 Spiele, die sich bewährt haben. 

Frage-Antwort S. 20-21
Dieses Mal geht es um die Frage, wie man mit einer Gruppe von Kindern umgehen kann, die den Bereich "Schmpfwörter" für sich entdeckt haben und das toll und witzig finden.  

 
Heft 62
Barbara Friedrich: Wer tröstet die Therapeuten? Ein paar Gedanken zur Psychohygiene. S. 4-5
Man merkt, dass die Autorin auch eine erfahrene Psychotherapeutin ist, sie hat viel Ahnung davon, wie der Alltag und seine Hindernisse auch Therapeuten an den Rand bringen können. Was sie dagegen tun können, lesen Sie in diesem Artikel.

Ulrike Franke: Vom Zauber der Ankunft und des Abschieds. Variationen eines Theraplay Rituals S. 6-11
Man könnte denken, ein Ritual läuft immer gleich ab - falsch! Je nachdem, was die Kinder brauchen und wo sie stehen, kann das Theraplay-Ritual ganz unterschiedlich aussehen. Das macht die Autorin an vielen kurzen und längeren Beispielen deutlich. 

Ulrike Franke: Zwei Gehirne sind besser als eines. Die linke und die rechte Hemisphäre zusammen führen. S. 12-14
Angeregt durch die Bücher und Fortbildungen Daniel Siegels beschreibt die Autorin hier, wie Kinder durch eine sorgsame Führung von Eltern bzw. Erwachsenen lernen, beide Hirnhemisphären einzusetzen. Das Ziel ist eine bessere Regulation der Emotionen des Kindes. Das, was es da lernt, wird es sein Leben lang brauchen können.

Bruce Perry: Über die Bedeutung vom Wörtern. S. 16-18
In diesem Interview denkt der Wissenschaftler Perry sehr konkret darüber nach, wie Kinder die Bedeutung von Wörtern erlernen. Welche Missverständnisse vorkommen können und warum Eltern, die ihre Kinder misshandeln, sagen, sie lieben ihre Kinder - das auf ihre spezielle Weise tun.

Jonathan Liu: Die Hitliste der sech wichtigsten Spielsachen S. 20-22
In unserer westlichen materialistisch überbetonten Welt hat das Spielzeug einen besonderen Stellenwert. Wer die Ausführungen dieses Autors liest, und auch immer wieder Kinder beim Spielen beobachtet, merkt, es gibt noch ganz andere Spielsachen. Welche?? Lesen Sie nach!     


Heft 63 
Annett Lehmphul: Auf die Plätze fertig los! Über das spielerische Ringen, Raufen, Kämpfen und Toben S. 4-14
Da Theraplay vorwiegend von weiblichen Therapeutinnen durchgeführt wird, die oft das körperliche Toben und Kämpfen nicht gewöhnt sind, hat die Autorin, Logopädin und Theraplay Therapeutin in ihrem lebendigen Artikel aufgezeigt, welche Auswirkungen dieser körperlichen Aktivitäten haben und was vermisst wird, wenn wir Kindern hier zu wenig anbieten. Der Artikel und die vielen Fotos  machen Mut, sich auch diesen Aktivitäten zu stellen.

Wolfgang Briegel: Parent-Child-Interaction Therapy kommt nach Deutschland. S. 15-19
Noch wenig bekannt ist diese Art Therapie, die Eltern lehren will, wie sie in ihrem Verhalten spielerischer bzw. klarer und konsequenter mit den Kindern sind, damit es weniger reibefläche und Stress gibt. Der Autor, Kinder- und Jugendpsychiater und Theraplay Therapeut berichtet von guten Erfolgen durch das Training.

Patricia Langwieler: Das Motherese bei Theraplay. Warum "Heitatei" so wichtig ist. S. 20-22
In diesem Artikel zeigt die Autorin, Logopädin und Theraplay-Therapeutin auf, warum das oft so schlecht beleumundete "Heitatei" eine wichtige Rolle spielt für die Sprachentwicklung, aber auch für die Kommunikation zwischen Eltern und Kind bzw. in der Theraplay Therapie. .

Mi-Won Youn: Eine Studie zur Dimension der Fürsorge bei Theraplay, S. 23-25
Die koreanische Psychologin und Theraplay-Therapeutin hat in ihrem Artikel den Bereich Fürsorge genauer unter die Lupe genommen. Was ist das? Welche Formen kann sie annehmen? Kleine Vignetten erläutern ihre Ausführungen und geben den Bezug zur Praxis. 

 

Heft 64

Ulrike Franke: Jonas - im Fokus S. 4-7
Die achte Theraplay Stunde mit dem 5-jährigen körper- und geistigbehinderten Jonas wird beschrieben und die Vorgehensweise erklärt. Fotos veranschaulichen den Eindruck.

Stroppe, B., Block, K.: Auf die Spucke, fertig los! Eine herausfordernde Theraplay-Therapie mit Dennis, 7 Jahre alt, S. 8-12
Ein behindertes Kind, vor dem alle irgendwie Angst haben, kann aber die beiden Theraplay Therapeutinnen nicht wirklich verscheuchen. Sie probieren, an ihn heran zu kommen und herauszufinden, was solch ein Junge braucht. Sie nehmen sich viel Zeit und behandeln ihn in einer Intensivwoche - allein, weil die Mutter nicht kann. Es ist nicht einfach, aber dank viel Kreativität, Geduld, Singen, liebevollen Umgang und immer wieder Schokoladenpudding kommt Dennis tatsächlich in eine verbesserte Interaktion. 

Martin. R.: Spielsachen abschaffen? Nein, reduzieren hilft auch schon, S. 13
In unserer materiellen Welt Spielsachen abschaffen? Zu schwierig, aber der Autor hat Ideen und Vorstellungen, was gewonnen wird, wenn unsere Kinder weniger Spielsachen haben.

Salo, S, und Röser, T. (Übersetzung und Bearbeitung), S. 14-15
Die mit Müttern und kleinen Kindern erfahrene finnische Theraplay Therapeutin beschreibt zwei Projekte, das erste ist Theraplay mit drogenabhängigen Müttern und ihren Kindern und das zweite ist Theraplay für depressive schwangere Frauen.

Franke, U.: Theraplay für Kleine oder ganz Kleine wie Serge, Anton und Sophia, S. 16-23
Der eine Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf der Therapie von sehr kleinen Kindern und kleinen sozial auffälligen Kindern, die noch nicht so spielen können, dass man Theraplay anwenden kann. Die Autorin beschreibt, wie sie andere Ansätze wie Bodenzeit, Emotionale erste Hilfe, begleitendes Sprechen, Elternberatung und Ansätze von Theraplay einsetzt, um eine Basis zum Kontakt zu finden. Sie beschreibt vor allem den Anfang der Therapie, aber auch Stücke aus dem Verlauf. Der zweite Teil besteht aus einer Beschreibung von Spielen und Aktivitäten, die kleinen Kindern zusagen und ihren Bedürfnissen entsprechen.

Heft 65

Waagner, M,; Über die Bedeutung des Temperaments S. 4-5
Wer mit Kindern umgeht, weiß, dass sie ganz unterschiedliche Persönlichkeiten haben können, auch wenn sie Geschwister sind. Ein Faktor, der das Wesen eines Kindes bestimmt, ist das Temperament. In diesem Artikel wird aufgezeigtm, warum das Wissen um das Temperament beim Umgang mit Kindern viel helfen kann.

Langenhorst, A. u. Macke, H.: Theraplay mit Jugendlichen. Kreative Gedanken zum Thema von 25 Theraplay Therapeutinnen S.. 6-8
Hier lesen Sie die Ergebnisse einer Gruppenarbeit bei der Theraplay-Tagung 2014 mit dem Thema "Jugendliche". Viele können sich Theraplay mit kleinen Kindern gut vorstellen, nicht aber mit Jugendlichen. Welche Erfahrungen die Theraplay-Therapeutinnen bisher gemacht haben und welche Fragen noch offen sind, wird hier formuliert. 

Robison, M.: Theraplay mit älteren Kindern S. 9-14
M. Robison hat bei ihrer Arbeit mit Jugendlichen in einem Heim und Schule viel Erfahrung sammeln können und berichtet davon offen und frei. Sie schreibt auch darüber, welche Vorgehensweisen hilfreich sind und wie Hindernisse überwunden werden können. Von diesem praxisnahen Artikel kann mann gut lernen. 

Wutz, Michaela: Therapiehunde bei Theraplay. Eine Erfolgversprechende Kombinationsmöglichkeit. S.15-19
Die Psychologin Michaela Wutz arbeitet mit sehr belasteten Kindern und hat die Erfahrung gemacht, dass Therapiehunde eher einen Zugang zu ihnen schaffen können. Sie berichtet über Ideen, wie man in einer Theraplay-Sitzung einen Therapiehund einsetzen kann. 

Lender, Dafna: Arbeiten mit den Eltern vor der Theraplay-Therapie, S. 20-24
Das amerikanische Theraplay Institute in Chicago hat in der Ausbildung die Arbeit mit den Eltern erweitert. Zum einen lassen sie die Eltern einen Fragebogen ausfüllen, der den Therapeuten mehr Informationen gibt über die elterliche Bindungserfahrungen. Außerdem bieten sie ihnen vor der Therapie des Kindes ein Rollenspiel an, damit die Eltern gespürt haben, was das Kind erwartet und damit die Eltern sich etwas besser kennen lernen. 

Brüninghaus, Tanja: Was im Laufe der Übersetzung mit mir geschah... S. 25
Die Übersetzerin beschreibt hier, welchen Veränderungsprozess diese Arbeit bei ihr ausgelöst hat.

 

Heft 66

Perry, B.D.: Wie aus Lauten Wörter werden S. 4-5
In diesem Beitrag wird beschrieben, wie Laute und Wörter ihren Sinn bekommen. Der Autor erklärt es anhand des Wortes "Liebe".

Franke, Ulrike: Hinter dem Kind ist manchmal vor dem Kind. Über die Bedeuttung der zweiten Erwachsenen bei Theraplay-Sitzungen S. 6-10
Natürlich kann man Theraplay auch ohne eine Ko-Therapeutin oder einem Elternteil durchführen. Ist er oder sie aber da, kann das Kind noch intensivere Beziehungen und Empfindungen erleben und die Freude am Spielen kann verdoppelt sein.

Gillmeister, Stritzel: Zur Therapie von geistig behinderten Kindern. Fragen einer Studentin an eine Theraplay-Therapeutin S. 11-12
Die Theraplay-Therapeutin berichtet anschaulich aus ihrer langjährigen Erfahrung über die Kinder, die besondere Liebe und Zuwendung brauchen und ein einfühlsames Gegenüber.

Döhler, C. und D.: "AuJA!" Autismus akzeptieren und handeln S. 13-15
Der autistische Sohn des Elternpaar Döhler stellt sie vor eine große Aufgabe - ihm den Kontakt und die Außenwelt nahe zu bringen. Sie machen das, indem sie ihn und seine Handlungen und Gefühle vorbehaltlos akzeptieren und sich auf seine Ebene begeben. Sie begleiten ihn, lassen ihn erst Lehrer sein, um dann Angebote zu machen, die das Kind annehmen kann. Diese sogenannte Spielraum-Methode ist ein spannender bedenkenswerter Ansatz. 

Theraplay-Therapeutinnen: Sieben Fragen an Helga Brand
In dieser Reihe stellen sich Theraplay-Therapeutinnen vor, indem sie auf Fragen antworten.

Franke, Ulrike, Friedrich, Barbara: Grau in Grau. Trauernde Kinder verstehen und helfen S. 16-18
Die Autorin beschreibt die vom Alter her unterschiedlichen Reaktionen trauernder Kinder, welche Bedürfnisse sie haben und welche Möglichkeiten es gibt. Im Anschluss beschreibt Barbara Friedrich gute Kinderbücher, die sich mit dem Thema Trauer beschäftigen. 

 

Heft 67

Allsupp, K.: Sieben Gründe, nicht (immer) auf die Fragen oder Bitten ihres Kindes zu antworten. S. 4-5
Was den meisten Erwachsenen so selbstverständlich ist: Immer reagieren auf Fragen oder Bitten stellt die Autorin hier in Frage. Wollen Sie neu darüber nachdenken?

Rücker, S.: PRO-JU-SAVE - Ein Praxisprojekt zur belastungsspezifischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Inobhutnahme. S.6-9
Der Autor beschäftigt sich mit dem schwierigen Thema Inobhutnahme und stellt das Projekt PETRA vor, das den betroffenen Kindern eine Stimme geben will und macht das deutlich mit einer Fallbeschreibung. 

Block, Karin: Grenze der Hilfe? Grenzen der Helfer?
Sich mit schwierigen Familiensituationen auseinander zu setzen ist K. Block sehr vertraut. Und so beschreibt sie den Werdegang einer Familie, die dringend Hilfe von außen braucht, auch bekommt. Aber irgendwie ist das nicht genug? Oder nicht die richtige? Oder gibts gar keine richtige?

Robert Wood Johnson Foundation: Teilen & kooperieren, S. 11
Nach der Lektüre dieses Artikels, der die Ergebnisse einer Studie beschreibt, wird noch deutlicher klar, wie dringend wir die Politiker überzeugen müssen, mehr auf das Wohlergehen unserer Kinder zu achten. 

Taffel, Ron: Eltern sein heute, S. 12-16
Der Kinder- und Jugendtherapeut, der sich auch als Moderator zwischen Kindern und Erwachsenen versteht, erzählt lebhaft und packend von dem Abenteuer, heute und in unserer Kultur Eltern zu sein. Wer fühlt sich nicht verstanden?

Frage-Antwort: Braucht das Kind Einzel- oder Gruppentherapie? S. 17-18
Karin Block gibt klare Antworten auf die nicht immer so einfach zu beantwortende Frage.

Theraplay-Therapeuten S. 18
In diesem Heft wird der erfahrene Theraplay Therapeut Markus Schulte-Hötzel vorgestellt.

Heft 68

Diskussion: Warum weinen Kinder? Ist das nur negativ? S. 4-6
Weinen von Kindern bringt Erwachsene oft in seelische Konflikte, weil sie Weinen nur negativ betrachten. Bei näherer Betrachtung, finden Therapeutinnen hier in ihren Beiträgen, kann man weinen auch aus ganz anderen Blickwinkeln sehen. 

Perry, B.D., Pollard, R.: Wie sich die Hirnentwicklung bei einer globalen frühkindlichen Vernachlässigung verändert, S. 7-9
Die beiden Autoren berichten von den Untersuchungen von vernachlässigten Kindern und vergleichen die Gehirne dieser Kinder mit denen nicht vernachlässigter. Sie unterscheiden auch zwischen unterschiedlichen Vernachlässigungsformen. 

Perry, B.D., Colwell, K.: Vernachlässigung im Kindesalter S. 10-11
Die beiden Wissenschaftler beschreiben die Definitionen der unterschiedlichen Formen von Vernachlässigung, die Menschen Kindern antun.

Block, Karin: Lernfeld "Widerstand". Erfahrungen während einer Theraplay-Intensivwoche, S. 12-16
Als Theraplay-Therapeutin in einer Frühfördereinrichtung hat K. Block die Möglichkeit, mit ihrer Kollegin Eltern und Kindern immer mal wieder eine Intensivwoche anzubieten, in denen Fortschritte leichter sichtbar und oft rascher gemacht werden. Sie beschreibt die therapeutischen Situationen mit drei verschiedenen Kindern, die alle auf ihre eigene Art und Weise Widerstand zeigen und überlegt sich Möglichkeiten, sie zu verstehen, um damit besser umgehen zu können.

Franke, Ulrike, Melchart, Doris: Verbale Sprache bei Theraplay. Unnütz, hilfreich oder unumgänglich? S. 17-18
Die Frage, ob verbale Sprache bei Theraplay nötig ist oder nicht, versucht die Autorin anhand ihrer Erfahrungen zu beantworten. Dabei findet sie Beispiele für und kontra und beschreibt sie anhand von Falldarstellungen.

Interview mit Ulrike Franke von Leonie von Soden: Über die Intersubjektivität, S. 19-21
Dieser etwas sperrige Begriff kommt aus der Psychodynamik und hat bei uns noch wenig Eingang in den praktischen Alltag gefunden. Das will die Therapeutin hier verändern.

Theraplay-Therapeutinnen S. 22-23
Karin Block "Über Gruppentheraplay, Glück, Gelassenheit und Grenzen." 


Heft 69

Franke, Ulrike: Wie kommen wir uns nahe? Spiele die die Bindung fördern, S. 4-11
Ausgehend von den Ausführungen von Aletha Solter beschreibt die Therapeutin die Anwendung der verschiedenen Spielformen in ihrer Theraplay-Praxis. Es beginnt mit kindzentrierten nondirektiven Spielen, die besonders für sehr schwierige oder traumatisierte Kinder geeignet sind, über Machtumkehrspiele für belastete und zwanghafte Kinder bis zu Symbolspielen, mit deren Hilfe konkrete Probleme angegangen werden sollen. Alle diese Spiele werden nicht nur in der Praxis beschrieben, sondern es wird auch erklärt, wann solche Spiele gut sind.

Bruns, Silke: Unsere Tochter Frieda, S. 13-17
Hier beschreibt eine Mutter den schweren Weg mit ihrer ältesten Tochter, die in seelischer Not ist und nun dringend Hilfe braucht. Wie es ihnen in dieser Zeit ergangen ist, packt und berührt.

Culp, Christine: Filialtherapie, S. 18-23
Die Autorin beschreibt hier eine Form der Spiel- und Familientherapie, die bei uns in Deutschland noch wenig verbreitet ist. Dabei werden die Eltern aktiv angeleitet, mit dem Kind zu spielen. 


 Heft 70

Franke, Ulrike: Spiel ist die Sprache aller Kinder. S. 4-7
Die Autorin beschreibt die Theraplay-Therapiewoche mit der Intensivbehandlung in einer Erstaufnahmestelle mit traumatisierten Flüchtlingskindern. Sie erzählt, wie es dazu gekommen war und welche Bedingungen welche Maßnahmen zur Folge hatten.

Block, Karin und Franke, Ulrike: Mit Sicherheit zum Vertrauen. Fünft Gruppen-Theraplay Sitzungen bei traumatisierten Flüchtlingskindern, S. 8-15
Neuland betraten die fünf Theraplay-Therapeutinnen ebenso wie die Kinder, die zum Spielen kamen. Die Autorinnen beschreiben den Ablauf der fünf Gruppensitzungen, die Spiele und was sie bewirken sollten, die Veränderungen bei den Kindern und den TherapeutInnen.

Schulte-Hoetzel, Markus: Zwei fünfjährige Jungen - Waael und Denis S. 16-18
Hier berichtet der Theraplay Therapeut über die beiden sehr unterschiedlichen Flüchtlingsjungen in der Theraplay-Einzeltherapie.

Juranek-Hosenmann, Katrin: Und es wurden immer mehr Kinder! S. 18-19
Auch diese Theraplay-Therapeutin hat Einzeltherapie bei Flüchtlingskindern durchgeführt und berichtet hier, was sie dabei gelernt hat, was anders und besonders war.

Stroppe, Barbara: In Mannheim mit Malak S. 20-22
Malak, auch ein Flüchtlingskind, wurde von der Autorin in dieser Woche behandelt. Was die beiden miteinander erlebt haben und welche Veränderungen zu beobachten waren, wird hier beschrieben.

Frage/Antwort: Auf die Frage, was es bedeutet, dass Kinder so gerne Dinge wegwerfen und wie man darauf reagieren kann, beschreibt Karin Block anschaulich.     


Heft 71
Franke, Ulrike: "Schau mich mal an" Der Blickkontakt und seine Bedeutung S. 6-10
Dass Blickkontakt viele verschiedene Rollen spielen kann, weiß oder ahnt jeder. Aber welche Rollen? Wann ist er normal? Wann schauen wir anderen nicht in die Augen? Warum machen wir das? Wie ist es in der Therapie? Welchen Stellenwert hat Blickkontakt da?

Friedrich, Barbara: Uuuuups! Gedanken zu allerhand Überraschungen S. 11-13
Menschen lieben Überraschungen! Nein, Menschen finden Überraschungen schlimm! Beides ist möglich und die Autorin spannt hier Gedankenfäden in eine und andere Richtungen. Sie erzählt Geschichten von Überraschungen - lassen Sie sich auch - ungefährlich - überraschen!

Diskussion: Zwischen Mutter und Therapeutin
Die Frage steht im Raum, wie eine Therapeutin mit den Sorgen und Intentionen einer Mutter, die sich in spontanen Handlungen äußern, umgehen soll. ) Fachfrauen nehmen Stellung und erzählen, wie sie reagieren und was sie denken.

Giskes, Heike: Kinder im Schulalter bei Theraplay, S. 16-17
Anhand der Geschichte des Jungen Tom, der mit Verhaltensproblemen in die Klinik eingewiesen wird, illustriert die Autorin und Theraplay-Therapeutin ihre Umgangsweise von Anamnese über Diagnostik bis Therapie und Elternberatung, wie sie Schulkindern liebevoll den Weg in eine seelische Gesundheit weist.    

Franke, Ulrike: "... Und wenn sich Kinder nicht anfassen lassen wollen?" S. 18-20
Diese Bedenken werden bei Präsentationen und Kursen immer wieder vorgebracht, also ist es ein wichtiges Thema. Die Autorin berichtet vom Vorgehen bei taktil überempfindlichen, bei bestimmenden und traumatisierten Kindern.

Juranek-Hosenmann, Katrin: "Deutscher Mutismus Test" S. 20
Die erfahrene Logopädin stellt diesen neuen, kostenlosen Test vor und prüft seinen Wert und Sinnhaftigkeit theoretisch und praktisch.

Franke, Ulrike: Hier bin ich - und wo bist du? S. 21-25
Von der geheimen Sehnsucht nach dem reagierenden Anderen oder: Wie man mit Theraplay die Bindung verbessern ist ist der Inhalt dieses Artikels. Beispielhaft werden die Geschichten zweier sehr unterschiedlichen Kindern, Valentin und Marie erzählt und gezeigt, dass es einfach manchmal Hindernisse gibt, die eine Nähe erschweren.  

Heft 72
Levin, D.: Was geschieht gerade mit dem Spielen? S.4-5
Zur Zeit ist die intellektuelle Entwicklung von Kindern besonders präferiert, was zur Folge hat, dass Kinder zu wenig zum Spielen kommen. Es gibt keine schlüssigen Gründe dafür, die Kinder immer weniger spielen zu lassen, im Gegenteil, wenig spielen bringt Nachteile in der Entwicklung.

Perry, B.D., Supin: Außerhalb des Gleichgewichts. Ein Interview mit Bruce Perry über kindliche Traumata (Teil 1) S. 6-10
In diesem Interview erzählt Dr. Perry lebendig und anschaulich von seinem Werdegang und seinen Erlebnissen mit traumatisierten Kindern. Er beschreibt, wie Traumata im Gehirn wirken und welche Maßnahmen hilfreich sind.

Gudmundsdottir, Ö.: Aus dem therapeutischen Alltag. Ein Elterngespräch. S. 11
In einer Vignette beschreibt die Wiener Musiktherapeutin ein Elterngespräch, in dem sie mit einem Paar über die Vernachlässigung ihres Kindes sprechen muss.

Friedrich, B.: Der ‚FEM‘ und warum wir ihn von klein auf trainieren müssen. S. 12-14
Die Autorin greift ein ganz wichtiges Thema auf – die Frustrationstoleranz. Sie beschreibt wann und wie man sie wie einen Muskel immer wieder trainieren muss, damit sich das Kind auch in schwierigen Situationen unter Kontrolle halten und sozial anpassen kann.

Larabee, L. S.: Mit spielerischen Vorgehensweisen Scham bei traumatisierten Kindern reduzieren S.15-17
Die us-amerikanische Spieltherapeutin weist auf die große Wirkung von Scham bei traumatisieren Kindern hin. Scham verhindert oft die Bearbeitung des Traumas, weil sie belastet und blockiert. Sie unterscheidet zwischen Scham, Schuld, Peinlichkeit und Verlegenheit und zeigt mit ihren Beispielen, wie Interventionen helfen können.

Schmiegh, M.: Blauer Fleck – geh schnell weg! S. 18-19
Die Autorin ist Opfer eines Überfalls geworden und will das Erlebnis verarbeiten. Sie schreibt und beschreibt, was sie erlebt, empfunden und gedacht hat und zeigt auf, wie sie sich eine polizeiliche Vernehmung wünscht.

Langenhorst, A.: „Kinder können traumasicher aufwachsen“ Gedanken zum Buch ‚Kinder vor seelischen Verletzungen schützen‘ von Peter Levine und Peggy Kline S. 20-21
Praktisch und konkret übersetzt die Theraplay Therapeutin die Gedanken und Vorschläge der beiden Autoren in den Alltag und zeigt auf, wie sie selbst einen guten Umgang mit Angst gefunden hat.      

Heft 73
Franke, U.: Wie viele Kinder zeigen psychische Auffälligkeiten und wie gehen wir in Deutschland damit um? S. 4-5
Erschreckend, wie viele Kinder psychische Auffälligkeiten zeigen laut Studien und wiedass weniger als 10% des Bedarfs an Psychotheraie der etwa 1,5 Millionen behandlungsbedürftiger Kinder in Deutschland gedeckt wird. Die Autorin geht Ursachen nach und schlägt Möglichkeiten vor. 

Paprzycki, A.: Verbale Entwicklungsdyspraxie und Theraplay, S. 6-7
Diese oft schwere Sprechstörung belastet Kinder wie Erwachsene und da die Kinder gut verstehen, kommen Verweigerungen und Rückzug immer wieder vor. Die Autorin zeigt, wie sie mit Hilfe von Theraplay besser an die Kinder herankommt, ihnen die Scheu nimmt und durch Freude und ohne Druck den Weg zum unbeschwerten Sprechenlernen ebnet.

Perry, B.D., Supin: Außerhalb des Gleichgewichts. Ein Interview S. 8-11
Auch im zweiten Teil des Interviews geht es gut verständlich weiter um kindliche Traumata und andere Entwicklungsprobleme, die Kinder hindern, gesund aufzuwachsen. 

Gudmundsdottir, Ö.: Ella - eine musiktherapeutische Skizze S. 12
Wieder entführt uns die Wiener Musiktherapeutin in ihre Praxis und berichtet von Ella - einer weiteren Herausforderung, wobei man nicht so genau weiß, ob man lachen oder entsetzt sein soll.

Schneewolf, A.: Jannick - ein Kind voller Überraschungen S.13-18
Ist Jannick ein entwicklungsverzögertes - oder ein behindertes Kind? Schwer für Fachleute zu entscheiden. Die Autorin sucht nach Möglichkeiten, ihn und seine Mama in ihren Bann zu ziehen und Jannick weiter zu helfen. Nicht einfach, sich zwischen Theraplay und Frühfördermaßnahmen zu entscheiden, aber da sie flexibel ist, merkt sie, wie sinnvoll es ist, je nach Bedarf zu mischen. 

Neudert, S.: Über das Kompassmodell nach Bentzen und Hart, S. 19-23
Viele Modelle, die Gültigkeit für therapeutische Prozesse haben, gibt es nicht. Die Autorin findet das der Däninnen Bentzen und Hart und stellt es, verbildlicht durch Praxis anschaulich vor.

 

Heft 74
Franke, U.: Der Junge, der mitspielen will und oftmals nicht weiß, wie er es anstellen soll. Simon in der Theraplay-Internsivtherapie. S. 4-9
Eine Woche ist Simon mit seiner Mama zur Therapie da, ein unglückliches, aber sehr bestimmendes Kind. Er löst viel Abwehr durch sein Verhalten aus, aber er hat keine Idee, wie er sonst sein soll. Die Autorin versucht ihm andere Wege aufzuzeigen und der Mama Gedanken und Vorstellungen zu geben, die ihm helfen können.

Stroppe, B., Block, K.: Eine Woche lang spielen, lachen, neugierig sein … und manchmal auch Weinen . S. 12-13
Die beiden Autorinnen beschreiben Planung, Aufbau und Struktur der Intensivwoche mit unterschiedlichsten, aber meinst beeinträchtigten Kindern.

Block, K.: Zwischen Chaos und Rührung. Gruppen-Theraplay mit einer inhomogenen Gruppe, S. 14-16
Der Abschluss der Intensivwoche für die Kinder ist eine Gruppenstunde, die eine große Herausforderung wird – für die Erwachsenen wie auch die Kinder. Die Autorin beschreibt ganz lebhaft und packend, wie diese Stunden verlaufen ist.

Gudmundsdottir, Ö.: Montag S. 17
Die Wiener Musiktherapeutin erzählt von der Montagmorgensitzung mit Christian. Ein schwieriger und ein schneller Tag für beide. Spannend und aufregend!

Franke, U.: Aktivitäten und Spiele für Kinder gegen Stress und Anspannung, S. 18-21
Hier wird ein bunter und abwechslungsreicher Mix von über 40 Ideen vorgestellt, mit welchen meist einfachen Hilfsmitteln man Kinder beruhigen und aus einer stressigen Situation heraus holen kann.

Frage und Antwort:
Eine Therapeutin wirft die Frage auf, was sie tun kann, wenn sie von einer Mutter eines kleinen Kindes energisch in ihre Grenzen verwiesen wird. Es geht ums Aufräumen. Drei ganz verschiedene Antworten und Gedanken zeigen, wie unterschiedlich man darauf reagieren kann.

Heft 75
Perry, Bruce: Biologische Relativität: Die Rolle der Zeit in der kindlichen Entwicklung S.4-5
Der amerikanische Autor beschreibt, wie relativ die Zeit in der Entwicklung des Menschen ist. Was in einem bestimmten Alter z.B. enorm wichtig ist, ist es später nicht mehr. 

Lück, Pia: Essen in der Spieltherapie? Begründungen und Formen S. 6-9
Die Autorin beschreibt eine Studie, in der sie untersucht, in welchen Therapierichtungen Essbares angeboten wird und welche Vor- und Nachteile aufgeführt werden.

Giskes, Heike: Kindergartenkinder mit gestörtem Essverhalten bei Theraplay S.10-11
Die Theraplay-Therapeutin hat viel Erfahrung mit Kindern und ihrem gestörten Essverhalten. Sie beschreibt plastisch und konkret, was sie Eltern und ihren Kindern anbietet, damit sie leichter ihre Essgewohnheiten verändern können.

Praxis: Weinen ohne Grund?
Gibt es Weinen ohne Grund? In dieser Frage wird aufgezeigt, dass Tränen auch kommen können, wenn ein Kind nach Stress ganz erleichtert ist. Da muss sich das Nervensystem umstellen, die Spannung loslassen und so kommt es zum Weinen.   

Kopp, Christina: Die Polyvagaltheorie und die Suche nach Sicherheit S. 14-19
Stephen Porges Polyvagaltheorie hat viel zu bieten für die Therapie mit Kindern. Die Autorin beschreibt den Ansatz verständlich, und arbeitet heraus, wie die Ideen einzubauen sind in die Therapien.

U. Franke: Wie viel Spielzeug ist gut für Kinder? S. 20-21
In unserer westlichen Welt spielen Dinge und bei Kindern Spielzeug eine große Rolle. Aber wie viel Spielzeug brauchen Kinder und mit wie viel lernen sie spielen und sich konzentrieren? Die Autorin zeigt Aspekte auf, welche Rolle in der Beziehung Eltern Kind das Spielzeug spielen kann.

DGSPJ: Kinder stärken – ein Nationales Gesundheitsziel S.22-23
Noch scheint das Wissen um die Wichtigkeit, Kinder zu schützen und zu stärken die Politik nicht erreicht zu haben, so formuliert diese Gesellschaft nochmal in aller Eindringlichkeit, darauf zu achten, damit es unserer Gesellschaft auch später gut geht.

Praxis: Kontakt zu Jugendlichen? S. 24
Immer wieder berichten Therapeuten, wie schwierig der therapeutische Kontakt mit Jugendlichen ist. Hier werden fünf neue und eher ungewöhnliche Möglichkeiten dafür vorgestellt.

Nr. 76

Friedrich, B.: Stall, Pfoten und die Konnotation der Wörter S. 4-5
Wörter lösen Assoziationen aus, bei manchen Menschen sehr unterschiedliche und so kommt es zu Missverständnissen. Die Autorin erzählt von solchen Situationen und zeigt, wie ein Nachfragen wieder Klarheit schaffen kann.

Keller, H.: Bindung und Kultur S. 6-10
Seit einigen Jahrzehnten ist die Bindungstheorie in aller Munde und hat in vielen Bereichen Fuß gefasst. Doch die Grundannahmen wurden noch nicht auf ihre Gültigkeit geprüft. Das hat die Prof. für Entwicklungspsychologie in ihren weltweiten Studien nun nachgeholt und herausgefunden, dass in den meisten Gesellschaften diese Grundannahmen nicht gültig sind.

Plata, M.: Vier Warnsignale im Spiel eines Kindes S. 11-12
Die Spieltherapeutin aus Florida beschreibt vier Spielformen, die, wenn sie sehr viel vorkommen, darauf hinweisen können, dass es einem Kind nicht gut geht.

Franke, U.: A – wie Abenteuer Auto-Therapie S. 13-17
Wenn ein Kind wie Simon so viel Ängste hat, ein fremdes Haus zu betreten, muss sich die Therapeutin etwas einfallen lassen. Sie verlegt die Therapie einfach ins Auto, wo er sich wohl und sicher fühlt. Welche Besonderheiten an diesem ungewöhnlichen Therapieort auf sie gewartet hat, beschreibt sie in dieser Fallstudie.

Franke, U.: Mitmachen. Ideen, wie man Eltern in der Theraplay Stunde einbeziehen kann S.18f
Ob es sich um Strukturierende, herausfordernde oder fürsorgliche Aktivitäten handelt, Eltern können auch mitmachen und von der Therapieatmosphäre profitieren. Sie bekommen Anregungen und vielleicht eine neue Sicht auf ihr Kind.

Franke, U.: Der Blick auf die soziale Entwicklung S. 20-21
Der soziale Bereich im menschlichen Miteinander ist vielfältig und so kann man leicht einzelne Aspekte unberücksichtigt lassen. In diesem Überblick werden die wichtigsten Aspekte der sozialen Entwicklung aufgeführt und Hinweise gegeben, was beobachtet werden sollte.